Als ich gestern über das neue In-Page Analytics-Feature von Google Analytics gestolpert bin, habe ich mir eigentlich vorgenommen über das Wochenende etwas darüber zu schreiben. Nun sind mir Prometeo und SEO United zuvorgekommen. Einen wichtigen Bereich möchte ich aber noch ansprechen:
Das neue Feature findet sich unter “Content” und heißt in der deutschen Version “Seitenanalyse”. Das Video am Ende dieses Beitrages gibt einen guten Eindruck von der Qualität des Tools. Der ein oder andere mag sich da die Kosten für Crazyegg und ähnliche Tools sparen (wollen bzw. können). Ein größeres Manko hat die neue GA-Funktion allerdings noch. Es werden nur interne Links analysiert. Selbst externe Links, die über eine “interne outbound-Datei” geleitet werden, finden sich in der Statistik nicht wieder. Das liegt daran, das Google beim Besuch einer internen Seite den Referer für die Analyse nutzt und nicht wirklich Klicks trackt. Daher ist es Google Analytics derzeit auch nicht möglich, zwischen verschiedenen Links die das selbe Linkziel haben zu differenzieren. Das macht das Tool zur Landingpageanalyse ein Stück weit “unbrauchbar”. Zur allgemeinen Seitenanalyse ist es aber ein einfaches und geniales Tool.
Tools wie Crazyegg haben durch ihr wirkliches Klicktracking noch einen weiteren Vorteil. Hier erkennt man auch Klicks, die an Orten erfolgen die gar nicht verlinkt sind. So kann man dann beispielsweise erkennen, dass die Nutzer auf ein nicht verlinktes Bild klicken.
Bleibt zu hoffen, das Google die kleinen Makel mit der Zeit noch in der Griff bekommt.

