Der März fängt doch ganz interessant an:
- Neues Tool für Kunden, die Branding-Kampagnen im Google Content-Werbenetzwerk schalten: So lässt sich nun ausschließlich auf Werbefläche im sofort sichtbarem Bereich “above the fold” werden. Interessant aber auch nicht ganz klar wie Google feststellt, dass etwas nicht “below the fold” ist:
Google vereinfacht den AdWords-Kunden die Steuerung ihrer Anzeigen im Content-Werbenetzwerk durch die Implementierung einer statistikgestützten Feststellung, welche Anzeigen sich innerhalb und welche außerhalb des sichtbaren Bereichs befinden. Dieses Statistikmodell betrachtet eine Werbefläche nur dann als “above the fold”-Inventar, wenn sie nach dem Laden des Browserfensters vollständig auf dem Bildschirm angezeigt wird, ohne dass der Nutzer auf der Seite scrollen muss.
- Kann sich die SEO-Branche selber regulieren? – Nö.
- Eye Tracking Study: Users Largely Blind To Real-Time Results In Search – Wenn man überstürzt etwas einbaut, nur weil der Konkurrent es auch bald hat …. aber nicht wirklich klar ist ob und wie dass überhaußt brauchbar ist …
- Weg mit SearchWiki, dafür einfach nur Sterne als Markierung – Besser als bisher, aber Google drückt damit weiter eine Funktion durch, die in der Realität wohl nur ein Bruchteil aller Nutzer anwenden wird. Und dass wohl nur um Bewertungen zu sammeln und vielleicht irgendwann mal in die Rankings einfließen zu lassen.
- Bing & Yahoo Soon To Support Canonical Tag
- Bing, Yahoo Discussing Future Of Yahoo Site Explorer – Zumindest erscheint es mir wahrscheinlich, dass es künftig keine “link:” und “linkdomain:”-Abfrage mehr geben wird. Das wäre für manches Tool wohl schon schmerzlich. Einige SEOs werden sicherlich hoffen, das zumindest der Site Explorer eine Zukunft hat. Bei Seomoz und anderen wohl eher auf eine Einstellung hoffen …
- Picture: Google “Related Commercial Searches” – Was ein Blödsinn …
- It’s Official: Google’s Proposal For Crawling AJAX URLs is Live
- Google’s Norvig: PageRank Is Overhyped
Und noch etwas “soziales”:
- Die Umsatzschätzungen, die ich hier vor einigen Tagen verlinkt hatte, übertrifft das WSJ noch einmal deutlich: WSJ: Facebook Revenues For 2010 Could Hit Between $1.2 To $2 Billion. Auf die Börse hat Zuckerberg trotzdem noch keine Lust.
- Facebook Ads Can Now Do Local Targeting for Thousands More Cities – Keine Ahnung ob sich da was in Deutschland geändert hat, aber auf jeden Fall ist Facebook super spannend für lokale Werbung. Wird in Deutschland noch viel zu wenig ausgenutzt, grade auch von kleinen lokalen Unternehmen. Ideal für Bars, Restaurants und jedes andere lokal ausgerichtete Unternehmen. Auch noch im Zusammenspiel mit weiteren Targeting-Einschränkungen.
- StudiVZ legt im Wettbewerb mit Facebook härtere Gangart ein – Da versucht man mal ein bischen Stimmung zu machen …
Hinter dem freundlichen Auftreten der Amerikaner verberge sich ein “knallharter Konzern”, der in einem “brutalen Verteilungskampf um die Werbegelder” stehe und auf den Datenschutz wenig Rücksicht nehme, polterte Riedl.
Das Datenschutz-Thema ist vielleicht ein Feld in dem man Punkte gut machen könnte, ein bischen steht da den VZs aber immer wieder die eigene Vergangenheit im Weg. Warum man mit Geld verdienen argumentiert … ist ja nicht so, als wenn die VZs da anders wären. Man hinkt bloß hinterher.
Und zu guter letzt, ist Google offensichtlich immer noch nicht in der Lage mit Linkspam umzugehen. Andernfalls würde man ja nicht um Hilfe rufen: Calling for link spam reports.
Okay, einer geht noch. Wer kurzfristig doch noch zur SEO Campixx möchte. Der Seonaut versteigert auf eBay ein Ticket für die SEO CAMPIXX 2010 für einen guten Zweck.

