Laut Bitkom ist in den ersten drei Quartalen des Jahres 2009 Online-Werbung im Wert von fast 1,1 Mrd. Euro geschaltet worden. Ein Plus von 16,8 Prozent. Um mich da auch mal wieder zu wiederholen, die Zahlen enthalten werde Suchmaschinen- noch Affiliatemarketing …
Die “Presseinformation” des Bitkom zu den Zahlen:
Online-Werbung: Drittes Quartal mit starkem Plus
BITKOM erwartet Jahresendspurt
Werbemarkt wächst um 16,8 ProzentBerlin, 6. Oktober 2009 – Online-Werbung im Wert von fast 1,1 Milliarden Euro ist in den ersten drei Quartalen des Jahres 2009 geschaltet worden. Damit ist Internetwerbung weiter auf Wachstumskurs. Das Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum beträgt 16,8 Prozent. Diese Zahlen veröffentlichte der Hightech-Verband BITKOM heute auf Basis einer exklusiven Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control. In diesen Nettoangaben sind – im Gegensatz zum Bruttoumsatz – Rabatte und Agenturprovisionen bereits berücksichtigt. „Noch nie wurde so stark auf Webseiten geworben“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Das Weihnachtsgeschäft wird dem Online-Werbemarkt einen zusätzlichen Schub geben.“ Für das vierte Quartal erwartet BITKOM einen weiteren Anstieg, zum Jahresende soll die Marke von 1,5 Milliarden Euro überschritten werden.
Der Online-Werbemarkt hat sich zuletzt sehr viel robuster entwickelt als zum Beispiel die Fernsehwerbung. In den ersten drei Quartalen des Jahres ging es stetig nach oben. Wurden in den ersten drei Monaten noch 340 Millionen Euro in klassische Online-Werbung investiert, waren es im zweiten Quartal schon 362 Millionen Euro und im dritten Quartal 371 Millionen Euro. Berg: „Selbst die Wirtschaftskrise hat den Boom der Online-Werbung nicht beendet.“
Die größten Budgets für Online-Werbung haben weiterhin Telekommunikationsanbieter und Betreiber von Onlinediensten. Mit gut 96,5 Millionen Euro steuern sie im dritten Quartal 2009 den größten Anteil zum Online-Werbeumsatz bei. Entertainment- und Medienunternehmen folgen mit 50,3 Millionen Euro. Zu den fünf größten Online-Werbern zählen außerdem Handel und Versandhäuser (45,2 Millionen Euro), die Finanzwirtschaft (44,4 Millionen Euro) sowie die Unternehmen der Touristik- und Gastronomiesparte mit 44,2 Millionen Euro.Zur Methodik: Sämtliche Angaben basieren auf einer Erhebung von Thomson Media Control und umfassen alle Formen klassischer Online-Werbung. Dazu zählen grafische Werbemittel wie Banner, Pop-Ups und Streaming Ads. Suchwort-Marketing und Affiliate-Marketing sind nicht eingeschlossen. Ausgewiesen ist der hochgerechnete Nettoumsatz. Im Gegensatz zum deutlich höheren Bruttoumsatz gibt er nicht die Summe der Listenpreise wieder, sondern berücksichtigt unter anderem geschätzte Rabatte und Agenturprovisionen. Der Unterschied zwischen Brutto- und Nettoumsatz stellt den Unterschied zwischen formell ausgewiesenen und tatsächlich gezahlten Anzeigenpreisen dar.
Mir fehlt die Lust mich damit näher zu beschäftigen, aber 16,8 Prozent scheinen mir doch etwas hoch zu sein??


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Die Zahlen zeigen wieder einmal, dass die Werbe-Budgets zu Gunsten des Online-Bereichs verteilt werden. Ich denke, dieser wäre durch die Wirtschaftskrise an Ende noch höher ausgefallen!
Ich denke die Krise hat der Online-Branche noch Wind in die Segel geblasen. Man hat in der klassischen Werbung gespart und einen Teil davon in die Online-Medien getragen.
Wäre schön wenn’s so weiter gehen würde.
ich bin zweigeteilt.. zum einen denke ich na klar wollen die user online erreicht werden, nutzerverhalten steigen ja auch, daher vielleicht eher online.. andereits erschient es mir für die online werbung dann schon auch sehr hoch… und noch ein ganz anderer ansatz. vielleicht jetzt auch viele kleine und mittlere hinterher, da der regionale print ja auch nicht mehr das feinste ist (bei vielen regionalies zumindest)… die kosten im online bereich bewegen sich dann tatsächlich unter den anderen klassischen bzw. der regionale tester sagt sich vielleicht, dass er doch in dem medium welches genutzt wird gleich nen ganzen monat schalten kann… ob es sinn macht oder nicht kann man bezweifeln. ich denke die masse und viel klein, klein an online etats stecken hier mit drin.. sicherlich haben aber auch sehr viele budgets frei gemacht um die krise zu überstehen.. sicherlich gibts noch mehr ansätze… wäre aber natürlich klasse wenns so weiter geht.