TaT: Anzeigennetzwerke, affilimatch, Matt Cutts, 79 Prozent, …

by Jojo on 21.04.08 · 4 comments

in This and That

Hat sich heute doch schon wieder einiges interessantes angesammelt:

  • Anzeigennetzwerke sind in den USA weiter groß im kommen: Six apart startet ein Anzeigennetzwerk für Blogs, außerdem erhält das Travel Ad Network 15 Millionen $ VC.
  • Google senkt Preise für AdWords API
  • Auf die eBay Relevance Ads folgt jetzt wohl affilimatch – Bisher gab es 15 cent pro Klick. Zukünftig ist der Standard 6 cent pro Klick und je nach Qualität des Traffics wird dies dann nach oben oder unten angepaßt. In die Bewertung fließen laut Affiliateboy die Klickrate, Conversionrate und Art der Einbindung ein. Maximal sind zukünftig wohl 15 cent pro Klick möglich.
  • Interessantes von Matt Cutts: Über Keyword-Domains, Templates und weiteres.
  • Google zahlt 79% der AdSense Einnahmen an Webmaster: Kann man so sagen, wenn man AOL, T-Online, MySpace und Co als Webmaster bezeichnen möchte. Man kann ziemlich sicher davon ausgehen, dass diese deutlich bessere Konditionen als ein “Webmaster” erhalten. Die 79 Prozent mögen also der Schnitt aller sein, aber manche bekommen mehr, manche bekommen weniger. Wobei ich trotzdem vermuten würde, das Google mindestens 70 Prozent auch an kleine Webmaster auszahlt.

    Noch ein Punkt den at-web fragt: Was passiert z.B. mit der Währungsdifferenz auf dem deutschen AdSense-Markt? – Natürlich fließt diese in die Google-Kasse und verbesser das Google-Ergebnis deutlich. Würde der Dollar-Kurs in die andere Richtung gehen wäre es allerdings auch umgekehrt und Google würde unter der Kursentwicklung leiden. Unabhängig davon ist eine andere Frage viel wichtiger. Inwiefern leiden deutsche Publisher unter der Dollar-Entwicklung? Die Frage ist etwas schwieriger zu beantworten. Um es möglichst kurz zu machen: Wer viel Traffic im “Dollar-Raum” also zum Beispiel US-Traffic hat, der leidet da ganz klar schon deutlich drunter. Besser sieht es für diejenigen aus, die eine deutschsprachige betreiben. Weil es “meistens” so läuft: Werbetreibender bucht in Euro -> Google rechnet in Dollar um -> Publisher kassiert in Dollar -> Auszahlung erfolgt dann aber in der Regel wieder in Euro. Das Kursrisiko besteht hier nur vom Zeitpunkt des Klicks bis zur Auszahlung und das halte ich dann für vernachlässigbar. (Hoffe das war in der kürze verständlich, dazu habe ich im Netz aber auch schon 2-3 Beiträge gelesen die es genauer erklärt haben.)

  • 20 Fragen an Udi Manber (Google vice president, search quality), u.a. “Last year we made over 450 improvements to the algorithm.” und “At Google we do not manually change results. For example, if we find for a particular query that result No. 4 should be result No. 1, we do not have the capability to manually change it. We made that decision not to put that capability in the algorithm—we have to go and actually change the algorithm.” (Das man nichts manuell ändern kann ist so wohl nicht richtig, da hat sich auch Matt Cutts schon zu geäußert. Aber trotzdem gut möglich dass man keine Seite von Platz 4 auf 1 stellen kann. Eine andere Geschichte ist es allerdings eine Domain über ein Penalty um 30 Plätze nach hinten zu stellen. Also gut möglich das man bei Google eine Seite nicht manuell nach vorne pusten kann, aber in die andere Richtung geht es sehr wohl.)
  • Und der Kindergarten um die OMD mag morgen auch ein Ende finden? Siehe Internetworld.

{ 2 trackbacks }

Google, AdSense-Einnhamen und Webmaster » Peruns Weblog
21.04.08 um 23:43
Matt Cutts über Domains « Domainnamen,generisch,geparkt,Keywords,URL « SEO Scene
22.04.08 um 00:23

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1 Markus 22.04.08 um 09:10

-> Google rechnet in Dollar um

Meinst du, dass die das korrekt zum aktuellen Kurs umrechnen? Ich denke doch, dass man sich da etwas Spielraum lässt. Von daher besteht auch hier ein gewisses “Kursrisiko”.

2 Doki 22.04.08 um 13:03

@Narkus
Umgerechnet von Euro und Dollar wird zum Zeitpunkt des Klicks anders könnte man Euro Kunden und Doller Kunden ja nicht vergleichen.
Von Dollar und Euro zurück wird bei der Auszahlung gerechnet. Das sind ca. 1-2 Monate später…in der Zeit besteht ein Kursrisiko aber das ist relativ gering.

Schlimmer ist wenn man $ Traffic hat und den in Euro umrechnen muss. Der wird seit 2 Jahren ständig wenniger wert…

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