Neues bei AdWords: Placement targeting auf CPC-Basis

by Jojo on 08.11.07 · 2 comments

in AdWords

Zu einem wird “site targeting” (website-bezogene Ausrichtung) zukünftig “placement targeting” genannt. Mal abwarten mit welcher deutschen Übersetzung Google da noch aufwarten möchte …

Die wichtigere Ankündigung ist allerdings folgendes: Zukünftig wird es möglich sein bestimmte ausgesuchte Webseiten über das “placement targeting” auch per CPC zu buchen, statt wie bisher nur über CPM. Im Content-Netzwerk war es ja bisher nur möglich CPC-Anzeigen zu buchen, wenn man einfach nur auf Keywords geboten hatte. Während bei CPM-Anzeigen das Mindestgebot 0,20 Euro pro 1000 Impressionen beträgt, lautet das Mindestgebot bei Anzeigen auf CPC-Basis nur 0,01 Euro. Placement-Targeting auf CPC-Basis ist mit folgenden Anzeigenformaten möglich: Text-, Image-, Flash- und Video-Anzeigen. Das dürften wohl alle angebotenen Formate sein.

Google schreibt im AdWords Blog, dass diese Option von Werbetreibenden sehr häufig nachgefragt wurde. Wundert mich nicht. Ich selbst habe vor kurzem mal versucht eine Affiliate-Kampagne im Content-Netzwerk zu fahren. Dazu habe ich mir zum entsprechendem Thema 50 Seiten zusammengesucht und dann eine neue Kampagne gestartet. Es zeigt sich dann aber recht schnell das einige Seiten viele Impressions, aber wenig Klicks generieren. Was natürlich immer stark davon abhängig ist, wie die jeweilige Seite die Anzeigen einbindet. Man muss dann aber natürlich anfangen für jede Seite sehr individuelle Gebotspreise festzulegen und das auch des öfteren im Blick haben. Natürlich kann es sich auch bei der Abrechnung per CPC lohnen die Conversion bestimmter Seiten zu tracken um so nach Optimierungspotential zu suchen, aber das Handling wird doch deutlich einfacher. Insofern ist CPC für conversionorientierte Kampagnen sicherlich meist die bessere Wahl.

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» AdWords: Placement-Targeting auf CPC-Basis :: sansegundo.de
08.11.07 um 11:15

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1 Rem 10.11.07 um 16:38

Ich stelle nicht ausser Diskussion, dass der eCPM durch Website-Targeting erhöht wird. Nur musst Du sehen, dass google lediglich den Betrag abbucht, der gerade nötig ist, um die anderen Ads zu verdrängen.

Wenn ich eine Fläche habe, auf denen die anderen Ads schon eine relativ niedrige Klickrate haben, dann bedeutet das AUTOMATISCH, dass auch die Kosten, um diese Ad zu verdrängen, niedriger sind.

Aus diesem Grund kann ich persönlich die Argumentation von Dir NICHT nachvollziehen!

Ich habe hierzu eine andere Ansicht: wenn diejenigen, die Website-Targeting buchen, NICHT IN DER LAGE SIND, INTERESSANTE ADS zu gestalten – ALSO ADS, die eine bessere Klickrate als die Network-Ads bringen, dann ist es weder mein BIER als Adsense-Publisher noch das Bier von google.

Wir haben hier lediglich eine Nachfrage nach “CPC” vorliegen, die von google befriedigt wird. An der eigentlichen Situation ändert sich – hoffentlich nichts – namentlich dass alle Ads im Wettbewerb sind und dass es sich für die Werbetreibenden lohnt, eine Kampagne zu optimieren.

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