Bezahlte Links sind überall

by Jojo on 05.10.07 · 5 comments

in Google, Suchmaschinenoptimierung

Und Google kann die Flut nicht mehr aufhalten, auch nicht mit der aktuellen Verunsicherungstaktik. Rand zeigt das einem bezahlte Textlinks heute schon auf sehr vielen Seiten begegnen. Anlaß dazu ist der Forbes-Artikel “Google Purges The Payola“.

Das der Markt mittlerweile auch in Deutschland ziemlich groß ist, zeigt Linklift. Einfach mal bei leerer Suchbox auf “Finden” klicken und als Ergebnis erhält man “Seite 1 von 123″. Bei 10 Ergebnissen pro Seite ….

Eines zeigen die vielen Linkverkäufe aber auch. Sie sind für jeden SEO auf den ersten Blick zu erkennen. Und sie haben immer einige Merkmale die vermuten lassen, dass es durchaus möglich ist sie durch einen Algorithmus zu entdecken und zu entwerten. Daran scheint Google derzeit zu arbeiten und erste Auswirkungen haben sich wohl auch schon gezeigt. Aber selbst wenn Google es schaffen sollte. Das Ergebnis wird letztlich sein das bezahlte Links so gut im Artikeltext verschwinden, dass sie selbst für einen Menschen nicht mehr klar als bezahlt zu erkennen sind. Gewinnen kann Google nicht, aber besser machen als die Konkurrenz alle mal … mit der Verbreitung von Angst macht Google derzeit aber meiner Meinung nach einen entscheidenden Fehler und ich kann den Worten von Apostolos Gerasoulis(executive vice president of search technology bei Ask) nur zustimmen: “We know better than to say anything. The more pressure you put on them, the smarter they become. This war between spam sites and the search engines has no end.”

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Constantins Wochenrückblick 40/07: Free Burma! » SEO-united.de » SEO Blog
08.10.07 um 00:49

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1 Andre 05.10.07 um 13:17

Und die 1230 Websites die man wie oben beschrieben bei Linklift finden kann sind nur diejenigen, die bei Linklift noch nicht ausgebucht sind (also freie Plätze haben) ;-)

2 Thomas 05.10.07 um 14:15

Ja und das war nur linklift. Teliad scheint meiner Meinung nach noch mehr verbreitet zu sein in Deutschland.

3 Matthias 05.10.07 um 21:27

Man kann auch mit dem Linkverkaufs-Meldungen etwas übertreiben….

4 Daniel 17.10.07 um 00:40

Interessant ist es, dass man auch und vor allem bei den Webpräsenzen von Fach- und Boulevardmagazinen jede Menge gekaufte Links entdecken kann. Und teilweise sind die so schön als “Empfehlung” integriert, dass es dem flüchtigen Betrachter kaum auffällt. Auffälliger wird es da schon, wenn auf einem Projekt urplötzlich absolut nicht zum Thema passende Unterseiten oder Linkboxen mit “Empfehlungen” auftauchen. Hier hat Google meiner Meinung nach noch eine harte Nuss zu knacken.

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