Google kündigt AdSense-Arbitrage-Accounts

Google geht ‚endlich‘ gegen Arbitrage mit „Made for AdSense“-Seiten (MFA) vor. Diesen wird von Google einfach der AdSense-Geldhahn abgedreht. Berichten zufolge hat Google eine Reihe von AdSense-Publisher darüber informiert, dass ihre AdSense-Accounts zum 1. Juni geschlossen werden. Begründung von Google ist, dass diese Seiten ein „unpassendes“ Business-Modell betreiben. Betroffen scheinen Arbitrage bzw. Made for AdSense-Seiten zu sein. Allerdings wird Google diese Publisher noch normal auszahlen und die Accounts erst am 1. Juni dicht machen.

Was ist AdSense-Arbitrage? Eine Seite wird so gestaltet, dass dem Besucher kaum eine andere Option bleibt als auf eine AdSense-Anzeige zu klicken. Diese Seite wird dann über AdWords beworben.

Auswirkungen? Etwas weniger AdWords-Anzeigen, wobei MFA-Seiten normalerweise wohl ohnehin eher niedrigpreisige Anzeigen waren. Außerdem ist die Frage, welche Publisher Alternativen zu AdSense finden. Möglicherweise wird sich auf vielen US-Arbitrage-Seiten dann das Yahoo Publisher Network wiederfinden. Allerdings nimmt man dort auch nicht jeden auf und die Klickpreise sind bei YPN wohl auch deutlich niedriger als bei AdSense. Natürlich wird es auch ein paar weniger Anzeigen im AdSense-Netzwerk geben. Langfristig hat diese Vorgehensweise aber sicherlich positive Auswirkungen für Google und normale AdSense-Publisher. Qualitativ hochwertigere Anzeigen bedeuten zum Beispiel, dass den Besuchern nicht so schnell die Lust am Klicken vergeht. Was für Google und Publisher mit hochwertigen Seiten langfristig natürlich wichtiger ist, als kurzfristige Profite.

Update: Shoemoney hat sich zum Thema geäußert. Er sagt, dass er und andere große „Arbitrager“ keine E-Mail von Google bekommen haben und er sieht auch kein Problem. Seiner Meinung nach nutzt Google AdWords um herauszufinden welche AdSense-Publisher einen schlechten ROI für die Werbetreibenden einbringen und diese MFA-Seiten werden dann „gekickt“. Gut, aber das ist ja doch genau das Thema? Ist die Frage ob er auch AdWords-AdSense-Arbitrage macht? Denn MSN adCenter-AdSense-Arbitrage ist wohl nicht betroffen. Es gibt auch andere Arten von Arbitrage die nicht betroffen sind und die für Google wohl auch „okay“ sind. Beispielsweise Affiliate-Arbitrage oder die Art von Arbitrage die Preisvergleiche betreiben.

22 Gedanken zu „Google kündigt AdSense-Arbitrage-Accounts“

  1. Nette PR mal wieder – mal schauen ob Google diesmal wirklich was unternimmt.

    Fraglich auch wo man die Grenze zu MFA zieht.

  2. Also dann muss preisvergleich.de raus, sonst ist das einfach nur ein dummer PR Scherz von Google, wie so oft.

  3. Pingback: Seoblogger
  4. Eigentlich nichts besonderes, da es sich doch eigentlich von selbst versteht, dass Google Adsense solche Webseiten anzählt.
    Ist denn wirklich jemand betroffen ?

  5. Also ich hoffe, dass die großen Preisvergleichsseiten hier mal ein wenig eingeengt werden, ansonsten ist es ja auch nur ein PR Gag von Google. Ich habe bislang von keinem direkten Vorfall gehört.

  6. Hallo,

    ist in der Tat ein sehr fragwürdiges Geschäftsmodell – die User so zu ver… . Von daher finde ich den Schritt sehr gut.

    MfG
    Sven aus Hannover

  7. na und,,, ich betreibe mehrere mfa seiten.
    was ist daran falsch?
    Jede Wette Ich mach im Monat mehr Geld damit, als alle Leute die hier heulen zusammen!!
    Kenn genug Leute aus dem Fach die sich damit zum (kleinen) Großverdiener gemacht haben………

    dazu noch was gesagt, Google wird nie(NIE NIE NIEMALS) unsere Accounts deswegen löschen 😉 denn denkt Ihr wirklich google verdient da selber nicht dran?

    Wenn man weiss wie man es machen muss braucht man 0 Content auf der seite! evt. mal ein Bild oder zwei Sätze schreiben reicht für Google schon aus, ohne das man gekündigt wird.

    nun ja und wenn man damit im durchschnitt $1500 zusätzlich verdient, würde es jeder von euch auch machen……wenn er wüsste wie es geht „lol“

    mfg
    mfa prof

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