Dieses Wochenende bietet Matthias eine “DMOZ-Eintragshilfe” an. Wenn ich mir die Kommentare dort so anschaue hat er sich damit keinen wirklichen gefallen getan. Es gibt einige wirklich vernünftig beschriebene Eintragswünsche. Einige andere hätten aber den Text vorher etwas mehr bearbeiten\überdenken sollen und einen mehr beschreibenden als werblichen Charakter wählen sollen.
Ich hätte da jetzt ja auch einige Seiten gerne im DMOZ. Das Problem ist aber, dass die trotzdem noch vom jeweiligem Editor freigeschaltet werden müssen und mir scheint es so, dass es die zumeist nicht gibt oder aber das diese nicht gerne Konkurrenzprojekte freischalten.

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Sieht mir auch nach viel Aufklärungsarbeit für Matthias aus – und wirklich beeinflussen kann er letztlich gar nix, da die Entscheidung des jeweiligen Editors (leider) maßgeblich ist.
Deine Konkurrenz-Theorie würde ich auch unterschreiben
Entweder es gibt Reformen im DMOZ-Projekt oder es stirbt langsam. Was sollen denn die ewigen Wartezeiten und die Abhängigkeit von der Lust und Laune eines Editors?
Es gibt genug Social-Web 2.0 Projekte die mehr Zukunft haben, als der DMOZsaurier.
zu derzeitigem dmoz: ich habe projekte schon mehr als 2 jahre im wartestand bei dmoz … mit damals noch funktionierenden forum bestätigt bei aufnahme bearbeitung. da ich im jahr zwischen 10-15 einträge mache – ich habe kurz vor der aol übernahme nur 14 tage bei einem projekt auf eintrag gewartet, auch das gibt es. die regel sind aber 3-8 monate
Es steht doch jedem frei, selbst Editor zu werden. So kann man die Wartezeit selbst positiv beeinflussen.
@NiBa
Sicher kann man selbes Moderator werden, vielleicht von der Kategorie “besonders flauschige Wattestäbchen aus Süd-Ost-Andorra”.
Die wichtigen und/oder interessanten Kategorien sind doch längst vergeben, und was man an DMOZ verbessern kann wenn man Wattestäbchen verwaltet kann sich doch jeder denken… nichts.
Grüße, Matthias
Nur Editor zu werden um eine Seite da einzutragen ist doch albern. Als Editor sollte man gelegentlich auch mal ein paar Seiten bearbeiten und nicht nur seine Seite eintragen und dann nie weider was tun.
Die Aktion von Matthias finde ich nicht schlecht auch wenn er damit nicht wirklich was beeinflussen kann, aber zumindest zeigt er so einigen Leuten wie ein Eintrag im DMOZ ausehen muss damit er aufgenommen wird.
Also ich kann da nur sagen,
wir betreuen zurzeit mehr als 70 Pro-Sites und haben da unsere Erfahrungen mit vielen 100erten bereits angemeldeten Seiten bei Dmoz gemacht, leider zu 95% negative. Wir haben Seiten die sind seit mehr als 2 Jahren in der Warteliste, auf Anfragen kommen keine oder nur absolute arrogante Antworten.
Wir haben uns auch schon selbst als Editor angepriesen/geworben (auch in Kategorien die kein Editor hat) und wurden trotz absolut korrekter Anmeldeprozedur immer und immer wieder abgelehnt. Wie hier schon beschrieben scheinen vor allem die Kategorien mit einem hohem Pagerank in fester Hand zu sein.
Leider kann man dieses Vorgehen auch bei Wiki so langsam erkennen in Bezug auf externe Links von WIKI, man kann sehen das Seiten mit reinem Kommerz Gedanken verlinkt werden und von deren Editoren regelrecht mit Feuer und Schwert geschützt werden und Seiten die selbst überhaupt kein kommerzielles Ziel haben und oft sogar auch öffentliche Seiten, werden abgelehnt mit dem Spruch zu kommerziell.
Beispiel im Reisebereich bestimmtes Land:
Hotel – Reisebüro und Immobilienseiten mit reinem Kommerziellem Hintergedanken (beim öffnen springen dir ein POPUP nach dem anderen und Werbung um die Ohren) sind als Externe Quelle verlinkt,
dagegen ein Offizielles Deutsches Reiseportal zu diesem Land das vom Tourismusministerium des Landes zugelassen ist wird vom Editor von WIKI nicht zugelassen mit der Begründung zu kommerziell.
Dies obwohl in den Regeln dies nicht zugelassen ist.
Der Grund ist mir klar, die Seite auf Wiki ist sehr Stark vom Content und vom Pagerank (hat PR7) und da werden natürlich abgehende Links zu anderen Seiten die Konkurrenz darstellen sofort entfernt.
Das Motto und wie es auch das vorgehen der Editoren zeigt ist:
Es wird bei Wiki und Dmoz von wenigen Personen aufgeteilt und keiner darf rein der nicht gewollt ist bzw. der Konkurrent ist. Ich habe schon von einem mir bekannten Person die was mit Google zu tun hat, gehört das hier mittlerweile so davon gesprochen wird, das es ein Mafia ähnlichem Verhalten gibt. Anscheinend fliesen auch Gelder aber dies wird natürlich nicht in der Öffentlichkeit offen ausgesprochen. Oder warum sitzen meist Finanzkräftige Seiten (oft ohne oder mit einem sehr schlechtem Content) immer auf den guten Plätzen natürlich auf Seiten mit einem extrem hohen Pagerank und andere Seiten mit einem sehr guten Content ohne finanziellen Background auf den Looserseiten (der Verzeichnissen wie Dmoz und anderen) mit sehr niedrigem oder gar keinem Pagerank.
Gruß
Dirk
…war sicherlich eine nette und – im bezug auf eine wenig promo des eigenen blogs – keine schlechte aktion!
ich hab mal stichprobenartig geschaut, ob es nach (fast) 2 monaten eines der projekte mit dem “anschupser” in die directory geschafft haben, aber: fehlanzeige!
schade …eigentlich!
cheers,
michael