AdWords-Advertiser demnächst mit mehr Möglichkeiten gegen Klickbetrug?

by Jojo on 01.03.07 · 3 comments

in AdWords,Klickbetrug

Heise online:

sollen Inserenten ab Anfang März die Einblendung ihrer Anzeigen auf bestimmten Rechnern unterbinden können. So soll der Inserent in Zukunft die Möglichkeit haben, die Auslieferung seiner Anzeigen auf Rechner mit bestimmten IP-Adressen zu unterbinden. Außerdem will der Suchmaschinenbetreiber klarer über die Ersparnisse durch ausgefilterte falsche Klicks informieren und bis zum Sommer ein Standardverfahren für die Meldung von Klickbetrug einrichten.

Ausführliche Infos dazu bei Searchenginewatch.

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1 Dan 05.03.07 um 18:17

Klingt plausibel. Wenn ich Werbung schalten wollte, hätte ich auch gern die Möglichkeit, Seiten, die nicht in mein Konzept passen, rauszunehmen. Die Frage ist nur, wie Google das bei dynamischen IP’s machen will. Oder hat jeder Server eine Statische?
Das Google in Zukunft etwas transparenter werden soll, wird auch höchste Zeit. Durch die Monopolstellung nahm sich das Unternehmen ja das Recht heraus, alles hinter einem Mantel des Schweigens zu verbergen.

___________
Infos by me

2 Sefi 10.03.07 um 20:28

Server oder besser gesagt Domains werden in IP-Adressen aufgelöst. Also gehört zu einer Internetadresse auch eine IP-Adresse. Diese ist in der Regel nicht dynamisch.

Von daher eine gute Sache um Kontrolle über seine Werbeausgaben zu haben.

3 Christopher Lernen 21.03.07 um 20:13

Ob Google nur alleine die IP Adresse des Benutzers der auf die Anzeigen anklickt übermittelt ist freilich. Ich glaube dass Google in der Lage ist vielmehr Informationen abzurufen als alleine nur die IP Adresse, es könnten zum Beispiel die Benutzername, die Prozessornummer, sowie auch weitere Daten übermittelt werden. Stellt euch z.B. eine Universität vor diese mit ihrer Rechenzentrum verfügt über mehrere 100 von Computern, es ist davon auszugehen das im Falle einer Universität oder einer größeren Anstalt nicht hunderte von IP Nummer vergeben werden sondern das ganze Netz Grundlagen wenige IP Nummer zugeordnet wird.

Wenn man bei der Universität bleibt, wäre es möglich, dass Benutzer die innerhalb eines Tages auf einer Seite völlig unabhängig voneinander auf dieselbe Banner geklickt haben, als Betrüger ausgewertet werden. Deshalb glaube ich, dass Google mehr als nur die ID Nummer eines jeden Rechners übermittelt. Es handelt sich hier sowohl um Google anzeigen, als auch um Google Suche.
Christopher

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