Google hat einige Änderungen an den Google AdSense-Programmrichtlinien vorgenommen. Jenstar hat die Änderungen zusammengefasst: Google AdSense updates their policies for January 2007.
2 kleinere interessante Änderungen:
- Es dürfen jetzt zu jedem Produkt 2 Empfehlungsbuttons eingebaut werden.
- Es wird jetzt außerdem noch einmal speziell auf Bilder neben den AdSense-Anzeigen eingegangen.
Außerdem gibt es noch eine größere Änderung. Auf diese geht Jenstar auch noch einmal mit einem eigenem Beitrag ein: AdSense Competitive Ads and Services Policy just got a lot tighter for publishers. Diese Änderung im Wortlaut:
Anzeigen und Services von Mitbewerbern
Um Verwirrung bei den Nutzern zu vermeiden, dürfen Google-Anzeigen oder -Suchfelder nicht auf Websites mit anderen Anzeigen oder Services veröffentlicht werden, die dasselbe Layout und dieselben Farben wie Google-Anzeigen oder -Suchfelder verwenden. Auf Ihrer Website dürfen Sie zwar eigene Anzeigen verkaufen, müssen jedoch dabei sicherstellen, dass diese Anzeigen keinesfalls wie Imitationen von Google-Anzeigen aussehen.
Was soll man dazu sagen? Unschön ist es auf jeden Fall und die Auswirkungen sind weitreichender als man im erstem Moment denkt. Affiliate Werbung die im AdSense Stil gehalten ist, ist so auf der gleichen Website nicht mehr erlaubt. Yahoo Publisher Network-Werbung war ja ohnehin nicht gleichzeitig mit AdSense bei einem “Pageview” erlaubt. So darf man aber nicht mal mehr bei unterschiedlichen “Pageviews” die YPN-Werbung im gleichem AdSense-Design einblenden. Notwendig sind deutliche Unterschiede bei Farbe und Layout. (Jenstar empfiehlt je eine Variante mit und ohne Rahmen.) Womit zum Beispiel A/B-Tests deutlich schwieriger – fast unmöglich – werden.
Warum macht Google diese Änderungen? Ich sehe da eigentlich nur einen Grund. Google nutzt seine Marktführerschaft aus um der Konkurrenz das Leben schwer zu machen. Insbesondere dem Yahoo Publisher Network und einem möglichem zukünftigem MSN ContentAds. Für viele Publisher ist AdSense eine sehr wichtige Einnahmequelle und man verzichtet lieber auf andere Einnahmequellen als das man Gefahr läuft Probleme mit AdSense zu bekommen. Das macht es den Konkurrenten vor allem schwieriger in den Markt erst einmal hereinzukommen.
Leider macht Google mit dieser Änderung auch den Webseitenbetreibern das Leben deutlich schwieriger …
Die kompletten Google AdSense-Programmrichtlinien finden sich hier. Die sollte ohnehin jeder AdSense Publisher einmal gelesen haben!
Update: Hm, was kann man zu solch einem Post des AdSense Teams sagen (Fettmarkierung von mir):
Call it getting a jump on spring cleaning: we’ve launched a new version of the AdSense Online Program Policies today. We’ve tried to make the format more readable, so those of you who start the day with a cup of coffee and a copy of the Program Policies may notice that much of the wording is new. Nearly all of the policies themselves have stayed the same, but we encourage everyone to take a look at the new version, if only to re-familiarize yourself with the details.
Grund genug einmal die alte Version der wichtigsten Änderung zum direktem Vergleich aus dem Google Cache hervorzuholen:
Konkurrierende Anzeigen und Services
Google-Anzeigen und -Suchfelder, die auf Google Such-Services zugreifen, dürfen nicht auf Websites platziert werden, die unter anderem Inhalte aufweisen, die als konkurrierende Anzeigen oder Services aufgefasst werden könnten. Wenn Sie sich entschieden haben, kontextabhängige Google-Anzeigen zu schalten, beinhaltet dies sämtliche andere Content-bezogene Anzeigen oder Links, die auf der selben Seite mit Google-Anzeigen stehen. Dies betrifft auch Anzeigen auf Ihrer gesamten Website, die Google-Anzeigen nachahmen oder mit Google in scheinbarem Zusammenhang stehen. Auch wenn Sie selbst auf Ihrer Website Anzeigen verkaufen, liegt es in Ihrer Verantwortung sicherzustellen, dass diese Anzeigen Google-Anzeigen nicht nachahmen. Wenn Sie sich entschieden haben, Google Such-Services zu nutzen, beinhaltet dies andere Such-Services auf der gleichen Site und andere Suchabfrage-bezogene Anzeigen, die nicht von Google stammen. Wir erlauben hingegen Affiliate-Links oder Anzeigen mit wenig Text.
Für den Moment sei es jedem überlassen sich das selber genauer anzuschauen. Ich brauche erst einmal ein paar Stunden Schlaf …

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