Man kann ja nie genug Zahlen haben. Nach Bitkom und BVDW schmeisst jetzt auch noch Nielsen Media Research einige Zahlen in den Raum. Aus der Pressemitteilung von Nielsen:
Die Online-Bruttowerbeaufwendungen für das Gesamtjahr 2006 betrugen 692,4 Millionen Euro. Dieses entspricht einem Wachstum von mehr als 274 Millionen Euro gegenüber zum Vorjahr. Damit wies das Internet mit plus 65,5 Prozent die stärkste Wachstumsrate im Werbemarkt auf und bestätigt damit seine Position im Mediamix als Abverkaufsmedium und auch als Medium der Markenkommunikation. In 44 der Top-50-Branchen nach Online-Spendings sind die Werbeinvestitionen gewachsen. Besonders stark fiel das Wachstum der Online-Werbespendings mit plus 40,0 Millionen Euro auf 78,8 Millionen Euro bei der Telekommunikation aus. Die Branche erhöhte damit ihre Online-Werbeaufwendungen um mehr als 100 Prozent. Weiterhin haben die Bereiche Online-Dienstleistungen (plus 34,1 Millionen Euro), E-Commerce (plus 21,4 Millionen Euro), Finanzdienstleistungen (plus 18,1 Millionen Euro) und Sonstige Medien und Verlage (plus 17,3 Millionen Euro) im Online-Markt verstärkt geworben. In diesen fünf Branchen wurde bereits ca. 48 Prozent des gesamten Online-Werbeumsatzes generiert. Das interessanteste Wachstum verzeichnete in 2006 in diesem Bereich der Discounter Plus in Mülheim an der Ruhr. Der Protagonist in Sachen Online-Shop unter den Lebensmittel-Discountern baute seine Online-Spendings um mehr als 660 Prozent auf 14,2 Millionen Euro aus und nimmt damit eine Spitzenposition unter den Online-Top-Werbungtreibenden ein. Ludger Wibbelt: „Nach den Markenartiklern nutzt nun auch der Handel und allen voran die Discounter stärker die Möglichkeiten des World Wide Web und die damit verbundenen (Werbe-)Chancen. Eine interessante und spannende Entwicklung, um die Gunst der Verbraucher nun auch online zu erobern.“
Die Daten des Mediums Online werden aufgrund von Angaben der Vermarkter von Online-Werbung ermittelt. Insgesamt kooperiert Nielsen hier mit 25 der führenden Vermarktern von Online-Werbung.
Da halten wir einfach mal fest: Wirklich richtig liegt wahrscheinlich keiner der 3. Zumindest ist man sich aber beim starkem Wachstum einig.

