Google: Klickbetrug wird von Klickbetrug-Software falsch bestimmt

by Jojo on 08.08.06 · 3 comments

in AdWords, Klickbetrug

Google holt zu einem gutem und hartem Rundumschlag gegen Firmen von Software zur Entdeckung von Klickbetrug aus. Dazu hat Google heute einen 17 Seiten starken Bericht herausgegeben. Im Mittelpunkt stehen dort die Firmen ClickFacts, Click Forensics und AdWatcher.

Kurz zusammengefasst sagt Google, dass die Klickbetrugs-Software aus einer Reihe von Gründen zu deutlich zu hohen Klickbetrugsraten kommt. Hauptgrund sind sogenannte fiktionale Klicks. Diese kommen zum Beispiel durch einen Reload zustande oder auch durch einen Folgebesuche bzw. das zurückgehen auf die Landing-Page mittels des „Back-Buttons“. (Schon seltsam, das man solche Dinge nicht berücksichtigt hat.)

Natürlich hat Google großes Interesse daran Klickbetrug „klein“ zu reden. Auf der anderen Seiten stehen da aber die Anbieter von Software zur Entdeckung von Klickbetrug. Diese haben wiederum das Interesse Klickbetrug als großes Problem anzuprangern. Mittlerweile hat sich nämlich eine kleine Klickbetrug-Entdeckungsindustrie entwickelt. Als Außenstehender ist es erst einmal schwer die Wahrheit herauszufiltern. Jede der beiden Seiten versucht seine eigene Realität zu verkaufen.

Mein Rat: Solange der Return on Investment einer AdWords-Kampagne stimmt kann man sie laufen lassen. So schlecht schlägt Google sich im Kampf gegen Klickbetrug nicht. Ein Auge sollte man vor allem auf besondere Anomalien haben, wenn zum Beispiel plötzlich die Klicks in die Höhe schießen. Dann ist ein genauerer Blick angesagt.

via Google AdWords Blog

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