AdSense und extremes Blending

by Jojo on 01.08.06 · 3 comments

in AdSense

Gerald schrieb ja kürzlich über extrem eingeblendete AdSense-Anzeigen: Google Adsense blendend gemacht. Da muss man wirklich schon dreimal hinschauen um die AdSense-Anzeigen zu entdecken. Meiner Meinung nach ist das erlaubt und Google ist ja auch immer gut dabei wenn es darum geht Tipps zu geben AdSense-Anzeigen einzublenden. Man darf auf sie zwar nicht aufmerksam machen, aber “verstecken” darf man Sie schon. Naja …

Zumindest möchte in diesem Zusammenhang noch auf einen Beitrag von Jen hinweisen. Sie berichtet von AdSense-Anzeigen die ohne das gewohnte Branding “Ads by Goooooogle” auskommen. Es handelt sich dabei wohl um einen kleineren Test. In den Anfangszeiten von AdSense konnten die Publisher noch von sich aus das “Branding” verstecken. Das hat allerdings den Werbenden nicht gefallen, weil die Anzeigen so natürlich noch extremer in Webseiten und Artikel eingeblendet werden können als es ohnehin schon der Fall ist. Den Publishern wiederum gefällt natürlich die höhere Klickrate.

Da ich auf beiden Seiten stehe, würde ich aus meiner Erfahrung sagen, dass die AdSense-Anzeigen unbedingt auch weiterhin mit dem “Branding” ausgestattet sein sollten. Schon jetzt sind die “Conversions” aus den Anzeigen im Content-Netzwerk sehr bescheiden. Wenn man diese noch stärker einblenden kann, wird die Conversion weiter fallen. Gleichzeitig würden durch die höhere Klickrate höhere Kosten anfallen. Vermutlich würde dies durch niedrigere Klickpreise ausgeglichen werden. Die Profiteure wären wahrscheinlich diejenigen mit extremen Blending, während diejenigen die Werbung auch als Werbung kennzeichnen möchten infolge niedrigerer Klickpreise geringere Einnahmen hinnehmen müssten.

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