Google hat das lang erwartete Onlinebezahlsystem Google Checkout heute gestartet. Google Checkout bedeutet natürlich insbesondere für Paypal Konkurrenz. Die Kosten der Transaktionen wird der Händler zu tragen haben. Diese liegen bei 2% der Transaktionssumme plus 20 cent pro Transaktion. Im Vergleich dazu kostet Paypal den Händler 1,9% plus 30 cent pro Transaktion. AdWords-Werber bekommen bei Google Checkout einen Rabatt – für einen Dollar den sie bei AdWords ausgeben sind 10 Dollar Umsatz bei Google Checkout kostenlos. Außerdem soll in den Adwords-Anzeigen ein kleines Logo anzeigen, dass hier mit Google Checkout bezahlt werden kann. Die Adwords-Anzeige sieht dann so aus:

Wie funktioniert Google Checkout aber genau? Der Händler bindet Google Checkout auf seiner Webseite als Zahlungsoption ein:

Der Kunde gibt seine Kreditkartendetails gegenüber Google an. Der Händler erfährt diese nicht. Genauso kann der Kunde seine E-Mail gegenüber dem Händler geheim halten:

Früher oder später soll Google Checkout auch nach Europa kommen …
Was gibt es negatives zu sagen? Google erhält wieder einmal mehr Daten. In diesem Fall sogar spezifische Daten zu Onlineshops in Verbindung mit AdWords, Kunden und Verkäufen.

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CheckOut wäre ein Instrument ein “pay per Sale” für Adsense einzuführen. Zudem kann man mit CheckOut detaillierte Werte für die Performance eines Adsense-Publishers erhalten (Qualitätsfaktor).
Ich füge das mal als eine zusätztliche Betrachtungsweise an. Jedenfalls macht die Einführung von Check Out Sinn, um das Nutzerverhalten lückenlos abzudecken. Wie die Daten dann genutzt werden? Einspielung von Ads, bei der der Nutzer gerne mal was kauft? Das auch in Kombination bestimmer Webseiten (z.B. User X kauft auf Webseite Z bevorzugt Produkt Y???). Schrecklich so ein Gedanke…
Eine googlelisierung von allem Online-Marketing.
Alles Schwarzmalerei. Jeder der intensiv PayPal nutzt oder seine Payback Karte fleißig zückt ist der Gefahr der Datensammelei genauso ausgesetzt. Komisch nur das es bei Ebay oder PayBack keiner bemängelt.
Jedenfalls ist es ein Angebot, Viele Angebote drücken den Preis. Falls im externen Sektor jetzt bei PayPal die Umsätze zurückgehen werden die mit Sicherheit auch ihre Preispolitik überdenken.