Darren Rowse hat auf ProBlogger einen interessanten Artikel zum Smart Pricing parat. Für eine deutsche Zusammenfassung sei hier auf das SEO Marketing Blog verwiesen.
Dazu möchte ich noch anfügen, dass es nicht ganz unproblematisch und einfach ist einen zweiten Account zu eröffnen. Erst einmal ist dies von Google verboten. Möglich (und erlaubt) wäre ein zweiter Account zum Beispiel wenn man diesen Account für eine zweite Firma benötigt. Es gibt durchaus Gründe sich die Arbeit aufzuladen und extra für diesen Zweck eine neue Firma zu gründen. So zum Beispiel um das Smart Pricing auszutricksen oder aber um sich gegen manchmal recht willkürlich wirkende AdSense-Account-Schließungen abzusichern. Google versucht zu verhindern das ohne Grund Zweit-Accounts eröffnet werden. Wenn unter einer Adresse bereits ein Account eröffnet wurde reicht es nicht aus nur den Vor- oder Nachnamen zu verändern. Mein Bruder hatte so bei seiner Account-Eröffnung ein paar Probleme. Irgendwann hat es dann aber doch plötzlich funktioniert. Ich weis nicht warum, aber vermutlich wäre ein Vergleich seiner und meiner Adress-Daten ein Blick wert. (Meine Vermutung wäre: Aus “…str.” wird “…straße” und aus “ä” wird “ae” und plötzlich wohnt man zwar noch in der gleichen Stadt aber in verschiedenen Straßen.)
Da das Smart Pricing im SEO Marketing Blog nicht gut weg kommt muss ich dafür an dieser Stelle auch noch eine kleine Lanze brechen. Smart Pricing soll wohl unter anderem dazu dienen AdSense-Spam-Seiten möglichst wenig Ertrag zu ermöglichen. Außerdem ist es ein Ansatz um Besucher über AdSense stärker nach ihrem tatsächlichem Wert zu beurteilen. 2 Webseiten die zwar das gleiche Thema haben und entsprechend die gleichen Anzeigen beinhalten, müssen deshalb noch lange nicht die gleiche Besucherqualität aufweisen. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch ärgerlich das Smart Pricing “vermutlich” auf Account-Basis und nicht auf Domain-Basis erfolgt.

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Smart Pricing geht nur indirekt über den gesamten Account, eigentlich nur am Anfang, hat man z.B. eine “Smart gepricten” Account und startet ein neues Projekt, wird dies erstmal über die Qualität des gesamten Accounts behandelt, also bekommt zu Anfang niedrige Klickpreise, bewährt sich dieses Projekt als gutes Projekt (was teilweise sehr schnell geht und teilweise ewig dauert) wird es massiv aufgewertet und erhält deutlich bessere Klickraten.
Selbst wenn man das mit einem unbefleckten Account vergleicht, was ja natürlich nicht erlaubt ist, sieht man das die Klickpreise in dem unbefleckten Account deutlich unter dem des schlechten Account liegen können.
Über dieses Thema könnte ich ein ganzes Buch schreiben, da gibt es sehr viele Interessante Aspekte. Die betrachtung vom Problogger seh ich teilweise anders.
@Mario
dann ist vielleicht das Buch fällig, klingt nach ner guten Marktlücke
Was Du oben beschreibst, konnte ich zwar nachvollziehen, aber was ist dann damit, daß bestehende sehr gute Projekte durch die Bank eindeutig nachvollziehbare niedrigere Klickpreise (seit etwa 2 Monaten) bekommen haben, nachdem etwa 15 neue zusätzliche Projekte innerhalb kurzer Zeit im gleichen Account dazu kamen?
Das empfinde ich schon sehr als “direkt über den ganzen Account gewertet” und milde ausgedrückt ziemlich “bescheiden” + sinnlos …
Ja ich weiß was du meinst, deswegen sage ich auch es geht nur indirekt über den ganzen Account. Du kannst z.B. 30 Spam Projekte und 1 gutes Projekt für Adsense bauen, die 30 werden erstmal deinen ganzen Account, also auch das eine gute runterziehen, teilweise sogar über Monate.
Würdest du jetzt das eine gute auf einen anderen Account packen, würdest du die gleichen Klickpreise wie im bösen Account erhalten, weil Adsense sich das Projekt “gemerkt” hat. Baust du ein ähnliches Projekt und packst es in den neuen erhälst du bessere Klickpreise, aber auch die werden fallen, weil dein neuer Account erstmal die “Note 2″ bekommen hat, dann wird es immer wieder neu bewertet und pendelt sich irgendwann auf ein Klickpreis ein (mal abgesehen von den üblichen Schwankungen)
Im bösen Account werden vorerst (was lange dauern kann) deine Spam Projekte dem guten schaden, doch auf Sicht bekommst imho du das gleiche wie im guten Account, da die Klickpreise nach Regulierung fürs gute Projekt eine Weile höher sein werden wie im guten Account und somit das verlorene Geld wieder aufholen, vielleicht nicht ganz, aber nahezu.
Also kurz gesagt es bringt nichts einen sauberen und einen dreckigen Account zu führen, alles in allem sind die Klickpreise bei Adsense in der letzten Zeit deutlich gefallen, alleine durch die Auslieferung der Anzeigen die nicht den Mindestpreis erreicht haben und dadurch das immer mehr Adwordskunden Contnetseiten ausschließen, auf deutsch man bekommt häufig nur noch den Dreck. da ich auch sehr viel mit Adwords mache, sehe ich sehr gut was ich auf der anderen Seite geliefert bekomme und was das was ich geliefert bekomme nur kostet.
So mal im groben.
@Mario
Naja, es gibt sicherlich einige die die Content-Seiten deaktivieren. Auf der anderen Seite kann man mittlerweile ja auch eigene Preise für Content-Seiten festlegen. Das nutze ich mittlerweile verstärkt.
Naja, ehrlich gesagt finde ich es schade, dass Google so agiert, denn Webmaster die z.B. bereits einige top Projekte am Start haben und trotzdem schnell viele neue – aber zudem hochwertige – Projekte launchen werden dadurch bestraft.
Sicherlich ist es ok, wenn das für irrelevante Sites gilt – aber für Seiten mit hochwertigem Content, Layout etc. in die man sehr viel investieren muss und dann auf eine rasche Refinanzierung hoffe ist es imo definitiv unangemessen und alles andere als ein Ansporn weitere hochwertige Projekte zu launchen.