Chitika ist derzeit auf dem Sprung nach Europa und sieht sehr vielversprechend aus. Doch man hat aus meiner Sicht dort auch ein sehr großes Problem das jetzt zu Tage tritt. In einer Reihe von Blogs wird heute über das aktuelle “auditing” bei Chitika berichtet. Das “auditing” kommt einer Art Revision gleich bei der die Einnahmen des Publishers aus einem Monat noch einmal geprüft werden und ggf. gekürzt werden. Heute war jetzt das “auditing” für den Monat Oktober und viele Publisher dürften sich nun die Frage stellen ob Chitika in dieser Form noch tragbar ist. Den die Einnahmen aus den Klicks wurden bei den Publisher um 10 bis 60 Prozent gekürzt. Ein Publisher berichtet sogar von einer Kürzung um 90 Prozent. Berichtet wird davon unter anderem in den Foren von digitalpoint und sitepoint. Ich glaube der Großteil liegt im Bereich zwischen 10 und 20 Prozent.
Beim “audit” prüft Chitika die Klicks aus einem Monat auf verschiedene Faktoren. Dabei werden wiederholte Klicks und Klicks aus diversen Ländern, zum Beispiel China und Indien herausgefilter und nicht vergütet.
Was mich aber am “auditing” deutlich stört, ist, dass es mit so großer Verzögerung geschieht. Wenn man es auf täglicher Basis machen würde – okay. Aber so weis man erst einen Monat später wieviel man in einem Monat tatsächlich durch Chitika verdient hat. Wenn Chitika in Deutschland startet werde ich es auf jeden Fall erstmal nur vorsichtig einsetzen und abwarten was tatsächlich dabei rum kommt. Will Chitika ein “Großer” werden muss man sich für das “audit” noch etwas anderes überlegen. Bei Google AdSense übernimmt die Funktion des “auditing” wohl das Smart Pricing, aber ein tägliches “Auditing” würde mir auch schon ausreichen.
Weitere Berichte von englischsprachigen Blogs:
Black Thursday for Chitika eMiniMalls Publishers
Chitika publishers see drastically reduced earnings in audited reports

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Der zitierte Publisher aus dem SitePoint Thread bin ich…also hallo erstmal! Nach viel Recherche und hin und her bin ich zum Schluß gekommen, dass es auf jeden Fall unzumutbar ist (aufgrund der Vorspiegelung falscher Tatsachen (unaudited revenue) und der großen Zeitverzögerung), aber gut was will man machen…entweder Alternativen nutzen oder die neue Optimierung (Alternate URL – hätte meiner Meinung nach schon von Anfang an bereitgestellt werden müssen, da ich als Publisher keinen Einblick habe, ob und wer jetzt Ads gesehen hat und sich dabei in einem “nicht unterstützen” Land befand…)…nutzen. Mehr zum ganzen Thema kann man sowohl auf meinem Blog als auch bei Darren Rowe (problogger.net) lesen…da habe ich mich auch lang und breit zu dem Thema geäußert…