14 AdSense Tipps

by Jojo on 07.08.05 · 11 comments

in AdSense

Viele Webmaster verdienen sich nebenbei ein paar Dollar mit AdSense-Anzeigen. Nicht selten könnten es aber ein paar Dollar mehr sein, wenn man alle Potentiale von AdSense ausschöpft. Daher heute zu später Stunde noch einige einfache aber sehr wichtige und hoffentlich auch hilfreiche Tipps um das Maximum aus AdSense herauszuholen.

#1
Machen Sie die AdSense-Anzeigen zu einem Bestandteil ihrer Website indem Sie die AdSense-Anzeigen ohne Rahmen und in der Farbe des Hintergrundes gestalten und den Text in der Farbe ihres normalen Content-Textes. Wenn Sie solche Anzeigen innerhalb des Haupt-Content-Bereiches plazieren kann der Surfer diese nicht mehr auf den ersten Blick von ihrem Content unterscheiden. Als sehr gut geeignet hierfür hat sich das Anzeigen-Format 336×280 herausgestellt.

#2
Wenn Google für einen Werbe-Block auf ihrer Seite keine passenden AdSense-Anzeigen zu bieten hat werden kostenlose Anzeigen für Wohltätigkeitsorganisationen angezeigt. Im Prinzip eine nette Sache, andererseits könnte sie diesen Werbeplatz auch selber verwenden und dann selber entscheiden wem Sie das verdiente Geld spenden möchten. Geben Sie also eine “Alternative URL” die ihre Alternativ-Anzeige beinhaltet an. Genaueres Infos von Google zur Umsetzung von alternativen Anzeigen.

#3
Google erlaubt Ihnen bis zu 3 Anzeigen auf einer Seite zu plazieren. Nutzen Sie dies aus um ihren Umsatz zu maximieren. Sie sollten allerdings ein Minimum an Content besitzen wenn sie 3 Anzeigen nutzen, denn Google erwartet das ihre Seiten dem Surfer Informationen bieten. Lesen sie sich auf jeden Fall die Terms of Service von Google durch. Nicht erlaubt ist zum Beispiel das plazieren von Google-Anzeigen auf Registrierungs-Seiten.

#4
Nicht nur für Suchmaschinenoptimierung lohnt es sich keyword-Recherche zu betreiben. Dies kann auch lohnenswert sein um auf besonders gewinnbringende AdSense-Anzeigen zu optimieren. Vergleiche zwischen keywords können sie zum Beispiel mit dem Overture Bidtool machen. Natürlich kennen Sie so nicht die Preise von Google aber dieses Tool eignet sich durchaus um keywords zu vergleichen.

#5
Für viele AdSense-Publisher haben sich die Link-Blöcke als sehr effektive Einnahmequellen erwiesen. Diese passen vom Format oft gut in die Seitenleisten einer Website und machen dort unterhalb oder innerhalb des Navigationsmenüs gute Umsätze. Probieren Sie sie auf jeden Fall einmal aus!

#6
Experimentieren Sie viel mit den Farben ihrer Anzeigen, den angebotenen Formaten und der Platzierung der Anzeigen auf ihrer Website. Nutzen Sie Channels um den Erfolg oder Misserfolg ihrer Experimente zu überprüfen. Sie sollten möglichst jeden einzelnen Werbeplatz ihrer Website mit einem eigenen Channel belegen und sich dort täglich einen Überblick über Veränderungen verschaffen.

#7
Sie können mit dem “Filter für Konkurrenz-Anzeigen” nicht nur die Konkurrenz ausfiltern lassen, sondern auch andere Anzeigen die wahrscheinlich eine schlechte Performance bringen. Dies könnten zum Beispiel ebay-Anzeigen sein.

#8
Es bietet sich natürlich an schlecht performende Werbeplätze (wie oftmales Affiliate-Werbung) mit AdSense-Werbung zu ersetzen. Sie sollten sich jedoch auch nicht gänzlich abhängig von einer Einnahmequelle machen. Pflegen Sie auch andere Werbekontakte und versuchen sie ihre Einnahmequellen etwas zu diversifizieren. Gegebenenfalls ist es einfacher wieder von AdSense-Werbung auf andere Werbeanzeigen umzuschalten wenn sie noch einen guten Marktüberblick haben und einen Fuß in der Tür haben, statt das sie sich nur auf AdSense konzentriert haben.

#9
Wenn Sie mehrere Google-Anzeigen-Blöcke verwenden sollten Sie darauf achten das der Block mit der höchsten Klickrate als erstes im Quelltext erscheint. Die Erfahrung hat gezeigt das dieser Block die AdSense-Anzeigen mit der höchsten Vergütung pro Klick enthält. Am einfachsten lässt sich dieses Ziel erreichen wenn Sie CSS beim Design ihrer Website nutzen.

#10
Befreien Sie ihre Seite von unnötigem Balast. Im allgemein performen schlanke Seiten besser, die auf unnötigen grafischen Firlefanz verzichten.

#11
Wenn Sie eine große Anzahl wiederkehrender Besucher haben, werden diese mit der Zeit immer weniger auf ihre Werbung achten und diese quasi ausblenden. Versuchen Sie diesem entgegenzuwirken, indem sie zum Beispiel die Farben der AdSense-Anzeigen bei jedem Aufruf variieren. Natürlich spricht dies gegen Punkt 1 dieser Liste, beachten Sie also Punkt 6. 😉

#12
Sie nutzen “AdSense für Contentseiten”, aber was ist mit “AdSense für Suchergebnisseiten”? Auch dies ist kann eine gute Einnahmequelle sein. Nutzen Sie zum Beispiel diese Werbeform um Ihren Besuchern gleichzeitig eine effektive Suche für ihre Website (bis zu 3 Domains gleichzeitig) anzubieten!

#13
Welches Anzeigen-Format? Laut Google sind die Formate 336×280 Large Rectangle, 300×250 Inline Rectangle und 160×600 Wide Skyscraper die effektivsten Formate. Allgemein lässt sich sagen, da meist breitere Formate effektiver sind. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass der Leser so in einer Zeile mehr Informationen erhält und nicht ständig in die nächste Zeile wechseln muss, denn dadurch steigt die Bereitschaft den Anzeigen-Block zu verlassen.

#14
Klicken Sie keinesfalls auf ihre eigenen AdSense-Anzeigen und halten Sie sich peinlichst genau an die Vorgaben von Google bezüglich der Platzierung und Nutzung von AdSense-Anzeigen. Lesen sie sich die Terms of Service für das AdSense-Programm genau durch! Es wäre doch bitter aus dem AdSense-Programm verbannt zu werden. Im übrigen bietet Google eine sehr umfangreiche Support-Seite an. Schauen Sie sich dort in Ruhe einmal um.

Zum Abschluß sei noch gesagt: Sie mögen glauben derzeit mit AdSense bereits unschlagbar hohe Einnahmen zu generieren. Doch es gibt immer noch eine kleine Optimierungsmöglichkeit mit der Sie ihre Einnahmen erhöhren können! Einfach ausprobieren!

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