2016 – Trends, Thesen, Ideen zu SEO, Affiliate, Social, ….

Auch mit Blick auf das startende Jahr 2016 darf natürlich mein mittlerweile traditioneller Ausblick nicht fehlen. Wer einmal auf die vergangenen Jahre zurückblicken möchte: 2013, 2014 und 2015.

Dieses Jahr sind es über 2.000 Wörter garniert mit besonders vielen weiterführenden Links. Traditionell an einem für die Weiterverbreitung eher schlechtem Tag veröffentlicht. Über ein wenig „social love“ würde ich mich daher besonders freuen. 😉

SEO

Pinguin-Update
Gleich im Januar dürfte mit dem Pinguin-Update ein Thema den Anfang des Jahres prägen. Nachdem das letzte Pinguin-Update mittlerweile über ein Jahr her ist, wird es wirklich höchste Zeit. Man darf gespannt sein, ob Google hier gleich mit einem großem Rundumschlag startet. Ebenso bin ich darauf gespannt, welche Links Google als „böse“ einstuft. Man hat schließlich mehr als genug Zeit gehabt seine Erkennungsmechanismen zu verfeinern. Noch mehr interessiert mich aber, was Google auch weiterhin nicht erkennen kann.

Ganz davon abgesehen soll das Pinguin-Update künftig fortlaufend durchgeführt werden. Immerhin wird es dadurch dann auch wesentlich einfacher, Probleme zu beseitigen und schnell wieder mitspielen zu können. Zumindest in meiner aktuellen Vorstellung. Man weiß natürlich nie so recht was Google uns dann wirklich präsentiert …

Und wie steht es um die Bedeutung von Links? Schon länger ist zu hören und zu lesen das Links an Bedeutung verlieren. Das ist im Kern erst einmal richtig. Trotzdem geht es auch 2016 nicht ohne Links. Es braucht einfach nur die richtigen Links, während die „falschen“ Links sogar Schaden anrichten können. So kann man dann auch mit einer relativ geringen Anzahl Links viel bewegen. Das Links noch immer eine große Bedeutung haben, beweist Google uns ja selber mit dem bevorstehendem Pinguin-Update.

AMP
Das zweite große Thema in der ersten Jahreshälfte werden sicherlich Accelerated Mobile Pages – oder kurz AMP – werden. Angekündigt Anfang Oktober soll es Anfang 2016 richtig durchstarten. Wahrscheinlich wird es ab Ende Februar in den mobilen Google-Suchergebnissen Einzug halten. Auch Twitter ist mit im Boot und wird Anfang 2016 anfangen mit AMP zu experimentieren.

AMP ist natürlich kein reines SEO-Thema. Aus Nutzersicht ist AMP sicherlich in vielerlei Hinsicht eine interessante und gute Sache. Als Webseitenbetreiber wird man es sicherlich ein wenig differenzierter sehen.

Wichtig für eine schnelle Verbreitung: WordPress ist mit im Boot und hat bereits ein erstes AMP-Plugin getestet.

So sieht man bei Google AMP:

Vieles spricht derzeit dafür, dass das Thema AMP von Google in den Suchergebnisse aggressiv gepusht werden wird. Ein besseres Ranking für AMP-Seiten wird zumindest nicht ausgeschlossen. Ähnliches lässt man zwar öfters verlauten (siehe https), aber oft bewegt es sich im kaum messbarem Rahmen. Bei AMP würde mich ein nennenswerter „Push“ in den Rankings aber nicht überraschen. Wer das mobile SEO-Spiel mitmachen möchte, wird es wahrscheinlich nicht so einfach haben, um AMP herumzukommen.

App Indexing und App-Streaming
Die Google-Suche lebt vom Web und davon ungehindert die hier zu findenden Informationen sammeln zu können und für die Suchergebnisse zu verwerten. Der Erfolg von Smartphones und Tablets mit ihren Apps ist für das Google-Kerngeschäft eine Bedrohung. Die Inhalte für Apps sind für Google größtenteils verschlossen. An dieser Stelle setzt Google mit App Indexing und App-Streaming an. App Indexing ging bereits 2013 an den Start. App-Streaming wurde im November 2015 angekündigt. Beides in Verbindung könnte zukünftig die Inhalte von Apps sehr viel öfter in die Suchergebnisse bringen.

Mehr Arbeit für SEOs, mehr Konkurrenz für SEOs und mehr Chancen für SEOs. Man kann App-Streaming positiv oder negativ sehen.

Rich Snippet, rich answers, rich …
Die Anzahl und Bedeutung steigt aktuell noch immer. Grundsätzlich unschön sind alle Arten von Suchergebnissen, bei denen für den Suchenden die Frage schon mit den Ergebnissen beantwortet wird. Im Ergebnis bedeutet dies vor allen, dass man vornehmlich auf komplexe Inhalte setzen sollte. Im Idealfall wird man dann trotzdem als Antwort oberhalb der restlichen SERPs angezeigt, die Ausgangsfragestellung ist aber trotzdem noch so komplex, dass die Webseite besucht wird.

Zukunft
Es gibt heute viele Bereiche in denen Suchmaschinenoptimierung Sinn macht. Die Suche von Google ist hier nur ein Bereich, der aber mit Web, News, Bilder, lokale Ergebnisse, etc. besonders viele Facetten bietet. Nicht weniger interessant sind natürlich App Stores, interne Shop-Suchen wie Amazon oder das Google-eigene YouTube. In allen Bereichen sind heute schon „kluge Köpfe“ tätig. Oft erscheint mir das Potential aber noch nicht ausgeschöpft zu sein.

Auch die „einfache“ Suchmaschinenoptimierung für eine Web-Suche wird in ihrer Komplexität steigen. Heute wird noch überwiegend per Tastatur eingegeben. Aber wie sucht jemand, der vorwiegend die Spracheingabe verwendet?

Suchmaschinenoptimierung entwickelt sich weiter. Die wilden Jahren haben wir schon ein wenig hinter uns gelassen. Dafür gibt es aber heute eine weiter steigende Anzahl an Opportunitäten.

Mobile

In meinen Ausblick schrieb ich vor einigen Jahren das „Responsive Design“ Pflicht ist. Heute heißt es oft sogar „mobile first“. Das interessante an der Entwicklung ist, dass der Desktop bisher kein großer Verlierer ist. Mobile Nutzung nimmt vor allem anderen Beschäftigungen Aufmerksamkeit weg oder füllt Freiräume. Der Fernseher teilt sich die Aufmerksamkeit heute mit dem Smartphone\Tablet und die Bahnfahrt wird mit dem Smartphone verbracht.

Benedict Evans gibt mit seinen „16 Mobile Theses“ im Blog von Andreessen Horowitz einen interessanten Einblick in die mobile Welt. Wer die mobile Welt 2016 ein wenig besser verstehen möchte, sei empfohlen Benedict Evans auf Twitter zu folgen.

Wie in den vergangenen Jahre möchte ich hier zum Thema mobile auch die deutschen Statcounter-Daten für die letzten Jahre bis zum Dezember 2015 festhalten:

StatCounter desktop, mobile, tablet 200812 201512

Ignorieren wir die Anomalie im Jahr 2014 zeigt sich der stetig fortsetzende Trend zur mobilen Nutzung recht deutlich. 71,2 Prozent Desktop standen im Dezember 2015 22,29 Prozent mobile Nutzung gegenüber. Tablets stagnieren bei 6,51 Prozent. Wobei hier die App-Nutzung im wesentlichem sicherlich nicht getrackt wird, sondern die „Web-Nutzung“.

Es ist nicht zuletzt das „mobile“-Wachstum, durch dass das Thema Ladezeiten stark in den Mittelpunkt gerückt ist. Wer mobil erfolgreich sein möchte, sollte neben einer passenden Präsentation auch für eine schnelle Webseite sorgen.

Affiliate, AdSense, etc.

Die Menschen nutzen immer mehr mobile Geräte. Aber was bedeutet dieser Fakt für Affiliates? Wie schaut es mit der Conversion aus? Ein Blick in meine Amazon-Zahlen zeigt, dass ich dort im Jahr 2015 auf rund 20 Prozent mobilen Umsatz komme. Mobile bringt also nicht nur mehr Nutzer auf die Seiten, sondern es konvertiert auch. Gekauft wird im wesentlichem alles, dass auch über Desktop-Rechner gekauft wird. Ein Blick auf die affilinet-Zahlen einer meiner Seiten offenbarte mir kürzlich den Kauf eines über 2.000 Euro teuren Elektrogroßgerätes über ein iPhone.

Kurzum: Mobile ist wichtig und gewinnt jeden Tag noch ein wenig an Bedeutung. Der Umsatzanteil dürfte weiter steigen.

An vielen Stellen müssen Affiliate-Netzwerke und Merchants aber noch an ihrer Technik feilen. Ich bin nun kein Experte für Customer-Journey, Cross-Device-Tracking und ähnliche Themen. Aus der Ferne betrachtet muss hier aber noch einiges getan werden.

Im Vergleich zu den letzten Jahren bin ich in Bezug auf die Entwicklung des Affiliate-Marketings als Werbekanal wieder ein wenig optimistischer. Für mich persönlich dürfte es 2016 an Bedeutung gewinnen.

AdBlocker

AdBlocker sind derzeit nur schwer aufzuhalten. Der Axel Springer-Konzern zeigt sich hier in Form von Gerichtsprozeßen sehr aktiv und hat damit begonnen AdBlock-Nutzer von bild.de auszuschließen. In den letzten Wochen war von weiteren Plänen großer englischsprachiger Webseiten in diese Richtung zu hören. Es wird spannender je mehr Seiten gegen AdBlock-Nutzer vorgehen. Wenden diese sich genervt von AdBlockern ab? Oder werden AdBlocker sich technisch so schnell fortentwickeln, dass die Bemühungen der Verlage vergeblich sein werden?

Für mich sehe ich das Blocken von AdBlock-Nutzern derzeit nicht als funktionierende Option an. Meine Strategie für den Moment bleibt es, mehr auf Affiliate zu setzen. Das Motto: Werbung wird zum Inhalt. So erlangen AdBlocker am Ende nur einen Pyrrhussieg.

In dem Beitrag „AdBlocker und die düstere Zukunft der Onlinewerbung“ war ich Ende August bereits intensiver auf das Thema eingegangen.

Social

Google+ ist noch immer tot
Vor einem Jahr schrieb ich „Google+ ist tot“. Blickt man darauf wie Google in diesem Jahr mit Google+ umgegangen ist, dann war mein Abschied ein richtiger Schritt. Google+ wird wohl noch Jahre existieren, aber für die meisten Zwecke lohnt es den Aufwand nicht.

Facebook
Facebook ist und bleibt das Social Media-Schwergewicht. Trotzdem tue ich mich mit Facebook schwer und habe den Eindruck meine Arbeitszeit besser an anderen Stellen zu investieren. Nicht jede kleine Seite braucht eine Facebook-Page. Ich habe derzeit nur zwei Facebook-Pages die ich ernsthaft im Blick habe. Natürlich gibt es auch Bereiche in denen Facebook essentiell ist. Heute ist eine Nachrichten-orientierte Webseite ohne Facebook-Page undenkbar. Für die meisten Affiliate-Seiten erscheint es mir ohne wirklich großen Aufwand vergebliche Arbeit zu sein.

Noch bevor Google AMP vorgestellt hatte, hatte Facebook die „Instant Articles“ vorgestellt. Die Ziele ähneln AMP und natürlich sollen die Nutzer direkt bei Facebook gehalten werden und noch stärker an das Netzwerk gebunden werden. Schon heute öffnen die Facebook-Apps Links in einem „In App-Browser“. Als Webseitenbetreiber begeistert mich diese Entwicklung nicht wirklich. Aber gewinnen Instant Articles eine größere Anzahl teilnehmender Seiten, wird es schwierig sich ihnen zu verschließen. Denn dann könnte Facebook ihnen in seinem Algorithmus einen entsprechendem Boost geben, den man nicht ignorieren kann. Für Seiten mit entsprechend großem Facebook-Traffic sicherlich ein Thema im Jahr 2016.

Twitter
Während Facebook ordentlich Umsatz und Gewinne macht, gibt es neben Google+ noch ein weiteres Social-Sorgenkind: Twitter. Die Nutzerzahlen weisen nur noch ein Miniwachstum auf und betrugen zuletzt 307 Millionen. Gewinne hat man noch nie gemacht und der Börsenkurs weist nach unten. Auch wenn Twitter aus einer innovativen Idee entstanden ist – seitdem hält sich die Anzahl der wirklichen Innovationen in Grenzen. Vielleicht kann Neu-CEO und Mitgründer Dorsey das Ruder 2016 wenden. Das wird aber Zeit brauchen.

Setzt man einmal die deutsche Brille auf, so hat Twitter hierzulande auch eine überschaubare Relevanz. Ein Lichtblick war zuletzt die Einbindung von Twitter in die Football-Übertragungen von Pro7maxx. Wo der „Netman“ auch mal mehr als 30 Sekunden zu Wort kommt und immer gut vorbereitet ist. Auch bei Sky bringt man in den Premier League-Spielen oder der Formel 1 hier und da mal ein wenig Twitter mit ein.

Ein Lichtblick für Twitter könnte die Partnerschaft mit Google werden. Durch diese werden Twitter-Inhalte wieder verstärkt in die Google-Suchergebnisse eingebunden.

Pinterest
Das Bilder-zentrierte Netzwerk wächst, gedeiht und findet wohl auch in Deutschland seine Nutzer. Ein Thema das bei mir auf der Vorlage „wenn mal Zeit ist“ liegt. Für den Einstieg: Pinterest für Online Shops: 6 Tipps um Euer Pinterest-Marketing zu verbessern.

Meine Ziele für 2016

Panda besiegen
Im vergangenem Jahr war eines meiner Ziele den Panda zu besiegen. Ein Rückblick:

Panda besiegen
Eine meiner Seiten war 2011 betroffen als Panda den globalen Sprung gemacht hat. Die Seite lang seitdem im Winterschlaf. Aktuell arbeite ich daran den Panda von der Seite zu vertreiben. Sollte mir dies gelingen, wird es hier sicherlich einen ausführlicheren Bericht dazu geben. Hoffen wir also das Beste …

Nun irgendwie habe ich verloren und auch ein wenig gewonnen. Nachdem die Seite beim erstem Phantom-Update leichte positive Signale abgab, war ich durchaus ein wenig optimistisch in Bezug auf Panda. Dann kam dieses komische Panda-Update das sich ewig hinziehen sollte. Die Seite reagierte in den erste Wochen des Panda-Updates dann in keinster Weise und hing in ihren Google-Positonen weiter im Nirwana.

Letztlich habe ich mich dann zum Radikalschritt entschieden und bin auf eine neue Domain umgezogen. Ich bin zwar mit den Rankings auch jetzt noch nicht wirklich zufrieden, aber der Umzug hat sich gelohnt. Die Google-Besucherzahlen haben sich verdoppelt und es macht jetzt wieder Sinn Beiträge zu veröffentlichen. Diese ranken zwar nicht automatisch super, haben aber bei Google eine ihrer Qualität halbwegs angemessene realistische Ranking-Chance.

Nun gilt es in 2016 nicht wieder vom Panda eingeholt zu werden und die Seite qualitativ und vom Ranking weiter nach oben zu führen.

Qualität, Qualität, Qualität
Auch das Thema kann ich noch einmal aus dem Ausblick 2015 hervorholen. Es gilt auch 2016: Mehr Qualität auf Kosten von Quantität. Entsprechend verbessere ich ständig inkrementell Inhalte, Technik, Design und Co. In Bezug auf SEO bin ich sehr rigoros in der Frage, was ich Google überhaupt indexieren lasse.

Projektieren, Projektieren, Projektieren
Ich habe noch einiges an ungenutzten Domains bzw. Domains mit veralteten Müllinhalten. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um Keyword-Domains. Mit der Projektierung könnte ich vermutlich das ganze Jahr mit Arbeit füllen. Mal abwarten wie weit ich hier komme. Mit dem Affiliatetheme.io lässt sich zumindest ein Teil der Arbeit vereinfachen: Affiliatetheme.io – Produktorientierte Affiliate-Projekte leicht gemacht.

Allen ein frohes neues Jahr!

Wer mir durch das Jahr 2016 folgen möchte: Wer nur über neue Beiträge auf internetmarketing-news.de benachrichtigt werden möchte, sollte der Facebook-Seite meines Blogs folgen. Über neue Beiträge informiere ich auch auf meinem Twitter-Account. Und zwischen den Beiträgen gibt es Links und meine kurzen Gedanken in englischer Form zu Internet-relevanten Themen. Ich bin derzeit ganz optimistisch und glaube jeden Monat mindestens einen Beitrag veröffentlichen zu können. :-)

Affiliatetheme.io – Produktorientierte Affiliate-Projekte leicht gemacht

Affiliate ist seit langem eine wichtige Einnahmequelle für Teilbereiche des Internets. Sicherlich hat es ein wenig an Bedeutung verloren, weil es mit dem Wachstum anderer Segmente nicht mithalten konnte. Aktuell gewinnt es aus meiner Sicht wieder etwas an Relevanz. Nicht zuletzt weil es sich gut eignet, trotz der steigenden AdBlocker-Nutzung sein Geld zu verdienen.

Das Affiliate-Leben machen heute vielerlei Tools bedeutend einfacher. Mit ihrer Hilfe kann man auch als Einzelkämpfer an einem Nachmittag eine neue Seite auf die Beine stellen oder ohne großes technisches Hintergrundwissen durchstarten. Hier geht es im folgendem hauptsächlich um das affiliatetheme.io, welches ich seit Anfang August verwende.

AffiliSeo versus Affiliatetheme.io

Mit AffiliSEO ist noch eine Alternative zum Affiliatetheme.io am Markt zu haben. Bei beiden habe ich zuerst eine Single-Lizenz erworben, aber nur beim Affiliatetheme.io ist daraus ein Upgrade auf die Unlimited-Lizenz geworden. Und auch meine einzige AffiliSEO-Seite habe ich auf das Affiliatetheme.io umgestellt. Warum?

Das Affiliatetheme.io bietet einen großen Funktionsumfang und wirkt (und ist auch) sehr durchdacht. Hier wurde offensichtlich erst überlegt und dann umgesetzt. Hinzu kommt eine gute und umfangreiche Dokumentation sowie ein schneller Support. Auch das Design kann mich überzeugen. Wohl bedingt durch die Art der Speicherung der Daten ist es in Teilbereichen etwas langsam, was bei der üblichen Nutzung von Caching-Plugins aber keine so große Rolle spielt. (AffiliSeo ist allerdings auch nicht schneller.) Die Demos als auch Kundenseiten zeigen die zahlreichen Möglichkeiten.

Meine Kaufempehlung ist hier ganz klar das Affiliatetheme.io.

Funktionen

Nun werde ich hier nicht alle Funktionen auflisten, dazu gibt es reichlich Informationen auf der offiziellen Affiliatetheme-Seite – inklusive ausführlicher Videos. Mich persönlich hat vor allem gleich die Produktverwaltung überzeugt. Daten lassen sich leicht anlegen und pflegen und anschließend auch sinnvoll verwenden. Sei es direkt am Produkt, für eine Filtersuche oder in verschiedenen Übersichten. Neben den „technischen Daten“ des Produktes, können auch eigene Taxonomien angelegt werden und Bewertungen verwendet werden.

Wichtig sind hier natürlich auch die Schnittstellen zu den APIs von Amazon, affilinet, Zanox und belboon. Sofern vom jeweiligem Merchant angeboten, können hier Produkte mit ihren Daten importiert werden und zukünftig die Preise automatisch aktualisiert werden.

Wofür eignet sich solch ein Theme?

Jeder findet am Ende sicherlich seine eigene Verwendungsart für das Theme. Überwiegend dürften es beim Affiliatetheme physische oder gelegentlich auch digitale Produkte sein. Für Lebensversicherungen eignet es sich dann eher weniger. Hier kann das Theme seine Stärken nicht ausspielen.

Ich persönlich bevorzuge hier Produkte, die sich nach Erstellung nicht mehr verändern und möglichst längerfristig am Markt vertrieben werden. So habe ich einige Mode-Domain rumliegen, aber einerseits ist das SEO-Umfeld hier anstrengend und die Produkte wechseln jährlich. Dann lieber einen Schneeschieber auch in der sechsten Wintersaison noch unverändert verkaufen können.

Beispiel: backofen.net

Aktuell habe ich das Affiliatetheme bereits auf 10 Seiten im Einsatz. Manche haben das Potential 100 Euro im Monat zu machen, bei anderen sollten 1.000 Euro drin sein. So eine Seite steht zwar technisch und optisch an einem Nachmittag – anschließend muss aber natürlich noch einiges an Inhalten erarbeitet werden. Und dann kommt natürlich das Thema Linkbuilding hinzu. Hier zögere ich noch etwas und werde wohl recht unterschiedliche Strategien verfolgen. Von „wir nehmen was uns über den Weg läuft“ bis hin zu „machen wir mal gute Inhalte, dann mögen uns bestimmt alle und verlinken gerne“. (Angesichts des Pinguin-Updates im Januar erscheint es mir ohnehin besser, hier noch ein wenig abzuwarten um dann zu analysieren, welche Links es hinweggefegt hat.)

Wer sich mal eine Beispielseite anschauen möchte: backofen.net. Darin sehe ich gleichzeitig auch einen kleinen „Fail“. Hätte ich mir zum Start mehr Gedanken gemacht, hätte ich diese Seite wohl noch nicht projektiert. Auch wenn das Suchvolumen durchaus stimmt, Backöfen sind einfach nicht der Internetverkaufsschlager. Insofern ist hier zuletzt eher wenig Arbeit reingeflossen. (Was sie hier aber als Beispiel prädestiniert …) Vielleicht auch ein Fall, wo die Ergänzung durch AdSense-Anzeigen Sinn machen könnte.

In den wesentlichen Punkten ist backofen.net eine Standard-Seite für das Affiliatetheme ohne große Besonderheiten. Produktseiten haben ein wenig beschreibenden Text. Hinzu kommen zwei Taxonomien (Hersteller und Typ) und Produkteigenschaften.

Beim Design habe ich ein wenig blaue Farbe verteilt. Das Logo „Marke Eigenbau“ besteht aus einem bei Fotolia gekauftem Bild mit ergänzendem Text. Hierzu sollten die Photoshop-Kenntnisse in der Regel ausreichen.

Wie bei allen Seiten ergänze ich auch hier den Produktbereich um Ratgeber und andere informative Texte. Eine Kaufberatung in irgendeiner Form ist hier ein Standard-Artikel und macht bei den meisten Produkten Sinn.

Hinzu kommen kleinere eigene Entwicklungen – zum Beispiel ein Widget um die Ratgeber-Artikel in der Sidebar mit Thumbnails und optionaler Beschreibung anzuzeigen sowie eine Funktion um unterhalb von Seiten weiterführende Beiträge aufzulisten. Eine weitere Zusatzfunktion ist ein Shortcode um in den Produktbeschreibungen den Absatz „Preis und Angebote“ zum aktuell günstigstem Preis sowie unverbindlicher Preisempfehlung einzufügen. (Beispiel.)

Insgesamt ist die Seite in etwa „halbfertig“. Linkbuilding, Inhalte, Startseite brauchen noch Arbeit. Auf den Produktseiten ist aktuell nur Amazon für den „Preisvergleich“ eingebunden. Für den Moment gibt es für mich aber reizvollere Themen für das Affiliatetheme mit mehr Potential.

Preis

Die Lizenzen laufen jeweils ein Jahr und bringen Support und Updates für dieses Jahr. Preislich geht es schon bei 79 Euro für eine Single-Lizenz los. Bei 5 Seiten werden 279 Euro und als Unlimited-Variante 479 Euro fällig. Ein Upgrade ist unkompliziert möglich. Man kann also im Zweifel mit der Single-Lizenz einen ersten Blick und Test riskieren. Sofern man mit seinen Projekten Erfolg hat, dürfte man sich auch nach 12 Monaten weitere Updates wünschen. Für sehr faire „35% des Kaufpreises“ kann man seine Lizenz hier dann erneuern.

Wo geht die Reise hin?

Ich hab nun keine Glaskugel, aber neben der deutschen Variante wird man 2016 zumindest auch eine englischsprachige Übersetzung bieten. Letztlich ist das Affiliatetheme auch zu gut gemacht um es dem Rest der Welt vorzuenthalten. Und wenn die Jungs damit gutes Geld machen, kann es eigentlich nur gut für die Nutzer sein. Ermöglicht es doch entsprechend viel in die Weiterentwicklung zu investieren.

Natürlich ist man von dieser Weiterentwicklung auch ein wenig abhängig, möchte man das Theme doch möglichst langfristig verwenden. Insofern begrüße ich durchaus, dass man auch gleich auf ein jährliches Update-Modell setzt. Es gibt durchaus auch ähnliche „Billig-Themes“ zum Beispiel bei Themeforest für einen einmaligen Preis.

Davon abgesehen hört man sich bezüglich möglichen neuen Features auch die Wünsche der Nutzer sehr interessiert an. Hierzu gibt es im offiziellem Support-Forum das Unterforum „Feature-Wünsche“ mit bereits einigen hundert Beiträgen.

In jedem Fall lässt man durchblicken, dass man bereits einige Ideen in der Pipeline hat. Und bisher gibt es regelmäßig Update mit interessanten neuen Funktionen. Das Update kann auch simpel über die WordPress Updatefunktion durchgeführt werden.

Drei Tipps für den Start:

Bei Interesse werde ich sicherlich in den kommenden Monaten das Affiliatetheme.io wiedermal aufgreifen. Für den Moment erst einmal drei Tipps zum Start:

  • Bilder bei Umstieg von einem anderem Theme neu generieren – Wird schon WordPress benutzt sollten einmalig die Bilder neu generiert werden, damit diese in allen vom Theme verwendeten Größen parat stehen. Über das Plugin AJAX Thumbnail Rebuild ist das sehr einfach möglich. Anschließend kann das Plugin wieder gelöscht werden.
  • Yoast SEO-Plugin verwenden – Wer die Brotkrümmel-Navigation verwenden möchte, kommt um Yoast nicht herum. Aber auch für andere Aufgaben sollte es (oder ähnliche Plugins) verwendet werden. Die wichtigsten sind aus meiner Sicht: Welche Inhalte sollen in den Index bzw. nicht und die Anpassung des title-tag sowie der meta-description. Bei der Frage welche Inhalten in den Index sollen, gilt in erster Linie zu überprüfen, ob die jeweilige Seite über genügend „einzigartige Inhalte“ verfügt. Wer die Produkte nicht selber betextet, sollte gut darüber nachdenken, ob man sie nicht besser auf noindex stellt. Das gleiche gilt für die Taxonomie-Seiten ohne entsprechend ausreichenden Inhalt.

    Wer die Produktseiten nicht indexieren lassen möchte, kann unter Umständen auch gleich den Fake-Shop aktivieren. Hier sind dann keine Produktseiten veröffentlicht und es wird nur direkt auf die Shops verlinkt. Ein Modell, dass ich aktuell mal für meine Mode-Domains austeste. Für Google werden dann Taxonomie-Seiten wie zum Beispiel „Blaues Strickkleid“ optimiert.
  • Caching-Plugin ist ein Muss – Die Macher des Themes empfehlen WP Rocket als Lösung, ich verwende bisher überall problemlos das kostenlose W3 Total Cache. Ggf. noch ergänzt durch BJ Lazy Load für „Lazy-Loading“ von Bildern.
  • Bonus-Tipp: Keywordanalyse mit Google Suggest-Daten und AdWords Keyword Planner – Sollte ein guter Anfang für die Einarbeitung in ein neues Thema für die erste Affiliatetheme-Seite sein.

Fazit

Mit dem Affiliatetheme.io lässt sich eine produktorientierte Affiliate-Seite in wenigen Stunden aufsetzen. Das gilt insbesondere für das zweite Mal – beim erstem Mal ist hier sicherlich eine kleine Lernkurve zu durcharbeiten. Viele Funktionen und Möglichkeiten müssen natürlich erst einmal durchstöbert werden. Die Funktionsfülle kann sicherlich auch etwas erschlagend wirken. Dokumentation und Support sind aber sehr gut. Gleichzeitig senkt das Theme aber die notwendigen technischen Kenntnisse enorm.

P.S. Im Text habe ich auf Affiliate-Links verzichtet. Wer nun kaufen möchte und mir die kleine Provision gönnt, kann auf diesen Affiliate-Link klicken.

Keywordanalyse mit Google Suggest-Daten und AdWords Keyword Planner

Der Plan jeden Monat einen interessanten Blogbeitrag „rauszuhauen“ hat im Oktober nicht so ganz geklappt. Bleibt der Ersatzversuch im November zwei Blogbeiträge in die Welt zu setzen. Den Anfang macht eine recht simple Beschreibung für eine einfache Keywordanalye mit Google Suggest-Daten und dem Google AdWords Keyword Planner. Zwei Datenquellen auf die sicherlich jeder SEO und sonstige Online-Marketer gerne zurückgreift. Insofern sind diese Tipps sicherlich vor allem für Anfänger interessant:

Schritt 1

HypersuggestMit einem Suggest-Tool deiner Wahl eine schön umfangreiche Keyword-Liste mit den Google Suggest-Vorschlägen erstellen. Hier gibt es zum Beispiel ubersuggest und keywordtool.io. Mein bevorzugtes Tool ist seit kurzem aber HyperSuggest und seine Option „Both Suggest“.

Schritt 2

Die komplette Keywordliste in den Google AdWords Keyword Planner „schütten“. Dazu die Option „Daten zum Suchvolumen und Trends abrufen“ auswählen. Bei Hypersuggest kann einfach oben rechts alles markiert werden und dann per „Copy+Paste“ bei AdWords hineinkopiert werden.

Schritt 3

Nun hat man eine Liste mit vermutlich ein paar hundert Keywords inklusive Suchvolumen. Es empfiehlt sich die Sortierung nach „Durchschnittliche Suchanfragen pro Monat“.

Schritt 4

Was machen wir jetzt mit diesen Daten? Die „Kopfarbeit“ kann an dieser Stelle kein Tool abnehmen. Die vorliegenden Daten eigenen sich für verschiedene Ziele ganz gut. Dabei steht im Mittelpunkt die Nutzer, Interessierten und natürlich insbesondere Suchenden zu einem Thema zu verstehen. So ergeben sich schnell ein paar simple Einblicke:

  • Welche Fragen stellen diese sich?
  • Welche Produkt-Eigenschaften sind besonders gefragt?
  • Für Affiliates kann sicherlich auch interessant sein, in Verbindung mit welchen Shops das Keyword eingegeben wird.

Als SEO sieht man an dieser Stelle natürlich in erster Linie, welche Beiträge man auf seiner Seite veröffentlichen sollte und fängt gleich an sich SEO-optimierte title- und Überschriften zu überlegen. Aber auch in Bezug auf die Usability ergibt sich ein erstes Bild dazu, welche Informationen auf der eigenen Seite (vermutlich) besonders herausgestellt werden sollten.

Wer zum Beispiel eine neue Nischen-Webseite rund um „ein Keyword“ starten möchte, wird mit einer solche Keywordliste (ohnen Vorwissen) sicherlich schnell in ein Thema einsteigen können.

Beispiel „Fernseher“

Ggoogle Keyword PlannerWir wählen bei Hypersuggest die Option „Both Keywords“ und erhalten im Ergebnis zum Keyword „Fernseher“ eine Liste mit 717 Ergebnissen. Diese kopieren wir nun in den AdWords Keyword Planner und erhalten zu dieser Liste dann das Suchvolumen. Ich habe das sortierte Ergebnisse an dieser Stelle einfach mal zur Ansicht in Google Drive exportiert. (Einen solchen Export kann man direkt aus dem Keyword Planner machen.)

Einige Erkenntnisse lassen sich innerhalb weniger Minuten machen:

  • Vom Suchvolumen her interessante Keywords: Es wird viel nach „Fernseher Test“ gesucht.
  • Natürlich finden sich auch viele Suchen nach „Markenname Fernseher“. Die Daten ermöglichen die beliebtesten Marken zu erkennen: Samsung > Philips > Sony > Panasonic > …
  • Besonders häufig gesuchte Eigenschaften von Fernsehern: Größe (Meist in Zoll, „kleine Fernseher“), Display-Technologie (Plasma, LED, LCD), Auflösung (4K, UHD, 8K), Farbe (weiß), weiteres (3d, wlan, internet)
  • Es lässt sich auch hier erkennen welche Eigenschaften zum Beispiel in der Größe besonders gefragt sind (in absteigender Reihenfolge): 55 Zoll > 65 Zoll > 60 Zoll > 32 Zoll > …
  • Besonders gesuchte Shops: Amazon, Media Markt, Saturn, Otto
  • Nischen: Tragbarer Fernseher, Fernseher mit DVD, Auto Fernseher
  • Fragen und Themen: Abstand zum Fernseher, iPad mit Fernseher verbinden, PC mit Fernseher verbinden, Kaufberatung, Größter Fernseher der Welt, erster Fernseher, Stromverbrauch

Abschließend

Mit dieser Vorgehensweise habe ich in den letzten Wochen die ein oder andere Themen- bzw. Nischenwebseite in die Welt gesetzt. Es ist ein sehr simpler und schneller Weg um den Anfang zu finden. Natürlich kommen in der Folge auch noch zahlreiche weitere Überlegungen, Analysen und Arbeiten hinzu.

Responsive Google Adsense Anzeigen richtig einsetzen

Das Thema AdSense Optimierung war „früher“ einmal ganz heiß. Nachdem sich einige Jahre viele auf AdSense als Haupteinnahmequelle gestürzt hatten, wurde langsam auch anderen Einnahmequellen wieder mehr Beachtung geschenkt. Die sinkende Bedeutung von AdSense zeigt sich auch schon seit einigen Jahren in den Google-Zahlen. Hier wächst der Umsatz mit den eigenen Webseiten stets schneller als der mit „Google Network Members Websites“. 2014 wuchs letzterer nur noch um 7 Prozent auf 14,539 Mrd. US-Dollar. In den ersten beiden Quartalen 2015 betrug das Wachstum dann nur noch 1 bzw. 2 Prozent. In dieser Zahl sind allerdings auch Such-Partnerschaften mit zum Beispiel AOL oder T-Online enthalten.

Sicherlich hatte Google auch ein Stück weit das Interesse an AdSense verloren. Man macht hier viel Umsatz, aber im Verhältnis zu den eigenen Seiten mit einer relativ geringen Marge. Den Großteil der Einnahmen muss man schließlich direkt weiterreichen. Irgendwann hat Google dann zum Glück doch einmal damit begonnen, AdSense ein wenig zu modernisieren und in die heutige Wirklichkeit zu holen. Einerseits weil die App-Monetarisierung im Raum stand und sicherlich auch offen bleibt ob ein Facebook nicht ein Konkurrenzprodukt zu AdSense auf den Markt bringen könnte.

Responsive AdSense richtig einsetzen

Der wichtigste Entwicklungsschritt der letzten Jahre war sicherlich die Einführung von „Responsive“ AdSense-Anzeigen vor rund 2 Jahren. Hiermit kann eine AdSense-Anzeige passend zur jeweiligen Auflösung bzw. Endgerät angezeigt werden. Hierzu lässt Google es heute auch zu, selber Hand am Code anzulegen. Früher ein sehr großes „Nogo“. Es gibt verschiedene Varianten Responsive-Anzeigen einzubinden. Folgende ist aber aus meiner Sicht mit Abstand die Beste:
AdSense Responsive 1
Beim Erstellen eines neuen AdSense-Blockes ist hierzu die Anzeigengröße „Responsive“ auszuwählen. Hier wird der Code erst einmal normal mit Farbwahl und Channel-Auswahl erstellt. Im nächstem Schritt wird dann der Code angezeigt. Hierbei handelt es sich erst einmal nur um ein Responsive-Code, der sich automatisch in seiner Größe anpasst. Hiermit habe ich aber eher schlechte Erfahrungen gemacht. Die so gewählten Größen passen doch eher selten wirklich perfekt. Besser ist es, die Vorgaben selber zu machen. Hierzu darf der Code erweitert bzw. angepasst werden.

Google bietet hierbei verschiedene Möglichkeiten an. Durch das Ändern des „data-ad-format“ von auto in „rectangle“, „vertical“ und/oder „horizontal“ kann man eine einfache Vorgabe machen, in welche Richtung sich der Block ausweiten soll. Ist im Ergebnis allerdings oft nicht wirklich überzeugend. Eine weitere Option ist es dem style-Tag des ins-Tags Angaben hinzuzufügen. In einem Beispiel nimmt Google hier die Erweiterung um „min-width:400px;max-width:970px;width:100%;height:90px“ vor.

Für diese beiden Varianten mag es sicherlich praktikable Anwendungsmöglichkeiten geben. Ich habe es so in der Praxis aber noch nicht selber „erfolgreich“ ausprobiert. Oft wählt Google Anzeigengrößen die nicht so recht passen. Wer in ihrer Größe sehr flexible Webseitenbereiche hat, könnte hier vermutlich gut bedient werden.

Wie bereits geschrieben: Die heute beste Möglichkeit AdSense-Anzeigen einzubinden, ist aus meiner Sicht der oben zu sehende AdSense-Code. Hier kann man sehr genau vorgeben, bei welchen Auflösungen bzw. Endgeräten welche Anzeigengröße ausgespielt werden soll. Dem ins-Tag wird hier eine zusätzliche Class gegeben. Im obigem Beispiel-Code ist dies „meine_responsive_adsense_anzeige“. Nun kann man über CSS3-Medienabfragen genauere Vorgaben machen. Wir sehen als Standard-Vorgabe einen Block mit der Größe 234 x 60 Pixel. In den drei weiteren Zeilen wird nun über min-width vorgegeben, was bei einer immer höher werdenden Breite des Anzeigebereiches innerhalb des Browserfensters (Viewport) für alternative Anzeigengrößen ausgewählt werden sollen. Statt min-width kann hier auch max-width bzw. eine Kombination von beidem verwendet werden.

AdSense-Anzeige „nicht“ anzeigen

Nicht uninteressant ist in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit gar keine Anzeige anzuzeigen. Hierzu könnte man den obigen Code um folgende Zeile ergänzen:
@media (max-width: 400px) { .meine_responsive_adsense_anzeige { display: none; } }
In diesem Falle würden also bis zu einer Breite von 400 Pixeln keine Anzeigen ausgespielt werden.

Dies ist insofern nicht uninteressant, weil wir heute mit zahlreichen unterschiedlichen Displaygrößen zurechtkommen müssen. Hierbei kann es also durchaus Sinn machen, auf bestimmte mobile Werbeflächen zu verzichten. Umgekehrt kann man auf Desktop-Geräten mit besonders hohen Auflösungen durchaus die zusätzliche Fläche für einen zusätzlichen Anzeigenblock verwenden. Nehmen wir eine Webseite die maximal für Desktop-Bildschirmauflösungen mit einer Breite von 1.280 Pixeln ausgelegt ist. Nun ergeben sich bei größeren Bildschirmauflösungen links und rechts neben der eigentlichen Seite sehr viele Freiräume für eine weitere große Anzeige in Form eines vertikalen AdSense-Banners.

Beliebige Größen möglich – aber auch sinnvoll?

Bei der Verwendung von Responsive AdSense-Anzeigen ergibt es sich natürlich, dass man die Anzeigen nun in einer „relativ“ beliebigen Größe auf seiner Seite nutzen kann. Man kann also auch problemlos die Größe 600 x 300 Pixel definieren. Hierbei wird dann aber im wesentlichem nur noch auf Text-Anzeigen zurückgegriffen. Hält man sich hingegen an die bei AdSense verfügbaren Standard-Bannergrößen so kann die Werbefläche hier jeweils aus dem Vollem schöpfen. In der Regel wird es sich eher negativ auf die Einnahmen auswirken, auf die oft gutbezahlten Banneranzeigen zu verzichten.

Natürlich kann es im Sinne der maximalen Klickausbeute durchaus auch Sinn machen auf einer MfA-Seite mit großen AdSense-Flächen im Format 600 x 300 zu arbeiten. Hier werden dann meist mehrere Text-Anzeigen untereinander dargestellt. Sicherlich insbesondere auch dann einen Versuch wert, wenn es zum Thema der jeweiligen Seite ein entsprechend großes Werbevolumen gibt und so auch 10 thematisch passende Textanzeigen auf einer Seite angezeigt werden könnten.

AdSense Responsive 2
Google AdSense Responsive-Anzeige im Format 650 x 300 Pixel

Im auf dem Bild zu sehendem Beispiel sind 10 Textanzeigen zu sehen. Beim Überfahren mit der Maus öffnen diese sich und können jeweils angeklickt werden. Alternativ macht Google auch das Gleiche mit weniger Anzeigen und größerer Schrift. Genauso kommt es aber auch vor, das Google trotzdem Banneranzeigen ausspielt. In diesem Falle wird kurzerhand nicht die komplette Fläche ausgenutzt, sondern bleibt teilweise leer.

Letztlich gilt natürlich immer: Einfach ausprobieren.

Das beliebige Größen möglich sind, ist natürlich dann doch ein wenig eingeschränkt. Natürlich möchte Google nicht, dass eine Webseite nur noch aus einer großen AdSense-Anzeige besteht. Hierzu gibt es seitens Google ein paar Vorschriften zur maximalen und minimalen Größe. So muss eine Anzeigen aktuell mindestens 50 Pixel hoch und 120 Pixel breit sein. Außerdem darf nur ein Wert größer als 300 Pixel liegen und die Höhe und Breite darf 1.200 Pixel nicht überschreiten. Um hier dazu einmal ein selten lustiges Google-Zitat zu bringen:

Gebrauchen Sie bei der Verwendung benutzerdefinierter Anzeigenblöcke bitte Ihren gesunden Menschenverstand.

Ebenso ist zu beachten, dass das Format 300 x 600 Pixel nur einmal pro Seite verwendet werden darf.

Weitere Informationen

Mehr Details zur Einbindung der Responsive AdSense-Anzeigen gibt Google auf dieser Hilfe-Seite.

Abschließend

Grundsätzlich gelten sicherlich auch heute noch viele Tipps der Vergangenheit zur AdSense-Optimierung. AdSense ist weiterhin ein simpler Schritt hin zu einer ersten sinnvollen Monetarisierung von Webseiten. Durch die neue Vorschrift den Nutzer um die Nutzung von Cookies zu informieren, darf man die Mindestanforderung an AdSense-Einnahmen vor der ersten Integration aber sicherlich etwas höher setzen. Um die Nutzung von Responsive AdSense-Anzeigen kommt man heute sicherlich nicht mehr herum.

AdBlocker und die düstere Zukunft der Onlinewerbung


Verbreitung von AdBlockern

Vor einiger Zeit berichtete Google über nicht angezeigte Werbung. Das ist natürlich eine wichtige Betrachtung, die hoffentlich in Zukunft noch an Bedeutung gewinnt. So langsam bekommt allerdings auch ein bestimmter Typ von nicht angezeigten Werbeanzeigen mehr Beachtung – die von AdBlockern unterdrückte Werbung. Dem kleinem Feuerwerk an negativer Berichterstattung zum Trotz scheinen AdBlock Plus und Co. unbeirrt weiterzuwachsen:

Adblocking Wachstum

Adblocking Penetration

Und was heißt hier weiterzuwachsen, das Wachstum beschleunigt sich sogar. Deutschland gibt hier den USA zur Abwechslung einmal einen Internet-Trend vor. Das dürfte nichtzuletzt daran liegen, dass der größte Anbieter AdBlock hierzulande seine Heimat hat.


Beispiel: AdBlocker-Nutzer auf fachhochschulreife.org

Pagefair bietet einen Service zum Tracken von AdBlockern an. So kann man erfahren wieviele Nutzer auf der eigenen Seite auf diese zurückgreifen und ob es dringend Zeit wird zu agieren. Ich hab es mal auf einer meiner Seiten ausprobiert – fachhochschulreife.org. Ein Blick auf die Grafik:

PageFair fachhochschulreife.org

Pi mal Daumen zeigt sich hier eine AdBlock-Rate von 14 Prozent. Positiv erscheint hier, dass es keine Wachstumstendenz zu geben scheint. Hört sich also erst einmal noch akzeptabel an. Allerdings wird nahezu 100 Prozent des AdBlocking auf dem Desktop geschehen. Fachhochschulreife.org hat etwa 60 Prozent Desktop-Traffic (33 Prozent mobile und 7 Prozent Tablet). Gehen wir einfach mal davon aus, dass 100 Prozent des AdBlockings auf dem Desktop geschieht, so kommen wir hier bereits auf eine AdBlock-Rate von rund 23 Prozent. Unschön, zumal hier auch die Werbeeinahmen entsprechend höher ausfallen. In diesem Fall liegen die Desktop-Einnahmen pro Seitenaufruf über 100% über den mobile-Einnahmen. (Sicherlich hat die mobile-Werbung hier auch Optimierungspotential, aber auch dann dürften es noch annähernd 100 Prozent sein.)


Was blockt AdBlock und was nicht?

Bei Google darf man sich darüber freuen (und gleichzeitig auch ein wenig ärgern) mit AdBlock ein Abkommen zu haben. Werbung in den Google-Suchergebnissen wird entsprechend nicht geblockt. Das nennt sich aus Sicht von AdBlock dann gönnerhaft „akzeptable Werbung“. Das gilt zumindest solange wie der Nutzer das standardmässig gesetzte Häkchen bei „Einige nicht aufdringliche Werbung zulassen“ nicht entfernt.

Dafür dürfen sich viele weitere Webseitenbetreiber darüber ärgern, dass der Spaß für Google AdSense nicht gilt. Und insgesamt werden im Web der Großteil der Werbeanzeigen nicht ausgeliefert. Betroffen ist dabei im wesentlichem Bannerwerbung und Videowerbung. Auch Social Media-Buttons sowie Google Analytics-Aufzeichnungen werden von AdBlock Plus geblockt. Dem Nutzer bleibt hier letztlich überlassen welche „Blocking-Listen“ er nutzen möchte.


AdBlock und mobile

AdBlocking Desktop versus mobileMan möchte fast sagen, dass dies zum Glück kein ganz so großes Thema wie auf dem Desktop ist. Das liegt sicherlich nicht im fehlendem Nutzerinteresse, sondern nicht zuletzt daran, dass es hier deutlich schwieriger zu realisieren ist. So gibt es aktuell kein AdBlock Plus für iOS und für den Chrome-Browser auf Android gibt es lediglich eine kompliziert zu installierende Version außerhalb des Play Stores. AdBlocker hat Google aus dem Play Store geschmissen. Einfacher wird es mobil mit dem Firefox-Browser. Seine mobile Verbreitung ist aber überschaubar.

Man darf aber davon ausgehen, dass sich im Bereich AdBlocker auf mobilen Geräten noch einiges tun wird und AdBlocker dann auch hier mehr Verbreitung finden werden. Mit iOS 9 wird Apple in Kürze wohl einen neuen Takt vorgeben. Man wird für den eigenen Browser „Content Blocking Safari Extensions“ einführen – zu deutsch „Erweiterungen für Safari, um Inhalte zu blockieren.“ Diese Inhalte werden natürlich insbesondere Werbung sein. Die Anbieter stehen hier wohl schon in den Startlöchern. Damit könnte das Thema AdBlocking noch einmal eine neue Dimension bekommen. Zumal die gesteigerte Aufmerksamkeit für dieses Thema auch auf dem Desktop das Wachstum unterstützen könnte.

Hinzu kommt noch einmal, dass es auf mobilen Geräten deutlich mehr und „bessere“ Gründe für AdBlocking und Tracking-Blocking gibt. Hier kann Datenvolumen gespart werden und insbesondere die Ladezeiten zum Teil deutlich reduziert werden:

Ladezeiten Crystal
Owen Williams von TNW hat die AdBlocking-Extension Crystal für iOS 9 getestet.

Ich bin mal gespannt, wie es die Presselandschaft aufgreift, wenn ihr „bester“ Freund sie jetzt auch noch massiv bei den Werbeeinnahmen angreift. (WSJ macht schon den Anfang: Apple’s Ad Blockers Rile Publishers) Apple hingegen konnte bisher im Werbebereich keine Erfolge erzielen und dürfte nun seinen Spaß daran haben, Google bei seinem „Brot- und Buttergeschäft“ zu ärgern.

Passenderweise erlaubt Apple allerdings kein Adblocking innerhalb von Apps … angeblich würden diese die Performance nicht negativ beeinflußen. Andererseits verdient Apple an dieser Stelle durch seinen Werbedienst mit und kassiert 30 Prozent der Werbeumsätze.


Das Ende der Online-Werbung?

Sicherlich nicht. Es gibt viele Wege mit dem Thema umzugehen und je verbreiteter AdBlocker werden, je mehr Alternativen dürften sich am Markt ausprobieren:

  1. Alternatives Werbe-Business – Man kann durchaus mit „Werbung“ sein Geld verdienen ohne dabei überhaupt in den Fokus von Adblockern zu gelangen. Man macht einfach aus der ganzen Seite eine einzige Werbeplattform ala Idealo oder Ladenzeile.
  2. Alternative Werbeformen – Sponsoren lassen sich sicherlich auf einer Seite in einer Art und Weise unterbringen, die nicht in den Aktionsradius von AdBlockern fällt. Bei Mobilegeeks verzichtet man ab dem erstem Januar auf Bannerwerbung und wird sein Glück mit Brandings und Advertorials.
  3. Affiliate – AdBlocker konzentrieren sich darauf Bannerwerbung zu entfernen. Ein einfacher Affiliatelink gehört nicht zu ihren Zielen. Vor allem weil er sehr schwer erkennbar ist. Für das Affiliate Marketing könnten AdBlocker als Branche durchaus auch positive Effekte haben. Daneben gibt es auf Affiliate-Basis auch Mehrwertangebote. Zum Beispiel in Form von fertigen Tarifvergleichen (Bsp. Tariffuxx) oder Preisvergleichen (Bsp. pricemesh).
  4. Wettrüsten – Es gibt bereits einige Methoden AdBlocker zu entdecken. Man kann dann zum Rundumschlag ausholen und dem Nutzer den Zugriff auf die Seite verwehren oder ihn auch einfach freundlich darum zu bitten den AdBlocker für diese Seite zu deaktivieren. Umgekehrt gibt es auf Seiten der AdBlocker aber auch schon das Bestreben solche Versuche zu umgehen. Das hierdurch entstehende Wettrüsten würde wohl nur bedingt produktiv werden. Wird aber sicherlih in den nächsten Jahren ein Thema werden.
  5. Akzeptable Werbung – Sich wie Google den AdBlockern zu Füßen legen, einen Obulus entrichten und sich ihrem Diktat für akzeptable Werbung beugen. Fühlt sich wie Erpressung an, ist es aber wohl zumindest rechtlich nicht …
  6. Zurückhaltende Werbung – Die Werbung und das Tracking so gestalten, dass sich die Nutzer hieran nicht stören und keine Notwendigkeit darin sehen, einen AdBlocker zu installieren. Ich bezweifle mal, dass man diese Uhr noch einmal zurückgedreht bekommt. Erstens weil es immer genug gibt, die dabei nicht mitmachen und zweitens weil durch steigende AdBlocker-Nutzung die Einnahmen in Gefahr geraten und die verbleibeden Nicht-AdBlocker das Geld reinbringen müssen.
  7. Klagen – Bisher sieht es nicht so aus, als wenn die Klagen von unter anderem Zeit Online oder dem Axel Springer Verlag gegen den AdBlock Plus-Betreiber Eyeo GmbH irgendwelche Früchte tragen werden.
  8. Lobbyarbeit – Ala Leistungschutzrecht tun sich die Verlage mit ihrer Macht zusammen und versuchen mit ihrer Lobbyarbeit ein neues Gesetz aus der Taufe zu heben. Anschließend könnte der Punkt „Klagen“ noch einmal aktuell werden. Halte ich jetzt eher für wenig sinnvoll und aussichtsreich…

Wer „schlau“ ist wird sich wohl an den ersten drei Punkten orientieren. Punkt 4 „Wettrüsten“ werden sicherlich auch einige ausprobieren. Der Rest dürfte zu nichts führen. Vielleicht kommt auch noch jemand mit gänzlich neuen Ideen.


Was ich aktuell unternehme?

Nicht jeder wird vom Werbe-Business loskommen. Man kann dieses aber schon so ausrichten, das Werbeblocker nicht überall aktiv werden können – siehe obige Beispiele. Auch beim Thema „Wettrüsten“ wäre es eine Überlegung aktiv zu werden. Es gibt ein paar Firmen die hier versuchen ihr Business aufzubauen. Auch für WordPress gibt es bereits einige Plugins.

Bei neuen Projekten ist für mich klar, sich schon zu Beginn darüber Gedanken zu machen, wie man mit dem Thema umgeht und welche Auswirkungen es auf potentielle Einnahmen hat. Bei bestehenden Projekten ist ein Kurswechsel schwieriger. Auch hier kann man erst einmal mit einem Tool wie Pagefair prüfen, ob Maßnahmen überhaupt erforderlich sind. Seiten mit jüngerem und\oder technikaffinem Publikum haben hier am ehestem Handlungsbedarf. Während ich mir bei neuen Projekten durchaus Gedanken mache, stelle ich bestehende Projekte noch nicht auf die Prüfbank. Werde aber sicherlich in Zukunft testen, wie man AdBlockern an Stelle von AdSense zumindest „irgendeine“ Alternative einblenden kann.


Fazit

Wer weis ob wir in 20 Jahren unseren Onlinemarketing-Enkeln von den großen AdBlock-Kriegen des Jahres 2016-2020 erzählen oder Werbung nur nach aus der Erinnerung kennen. Die Lage um AdBlocker wird sich mit den steigenden Nutzerzahlen aber sicherlich irgendwann zuspitzen und irgendjemand muss uns mit einem Heureka-Moment eine Lösung präsentieren.

Wie man merkt, bin ich was das weitere Wachstum von AdBlockern angeht, nicht sonderlich optimistisch. Mobile dürfte der nächste Wachstumsschub sein. iOS-Nutzer sind dann auch diejenigen Nutzer mit dem Geld in der Tasche. Für die Werbenden eine interssante Zielgruppe. Auf der anderen Seite dominiert hierzulande Android deutlich und Google wird sich sicherlich schwer tun, AdBlocker wieder in den Play Store zu lassen.

Weiterführende Links

2015 – Trends, Thesen, Ideen zu SEO, Affiliate, Social, …

2014 ist bereits gelaufen und ich habe hier leider wieder nicht wirklich viel veröffentlicht. Vielleicht klaptt es ja 2015 besser – vielleicht auch nicht. Nicht fehlen sollte allerdings mein Ausblick auf das grade startende Jahr. Vermutlich fehlt die Hälfte die mir wichtig wäre, aber einfach ein paar mehr oder weniger zusammenhängende Gedanken zur weiteren Entwicklung. Das ganze ist ein über vier Wochen gewachsenes Dokument – man merkt es ihm hoffentlich nicht zuviel an …

Wer auf meine Erwartungen der letzten Jahre zurückschauen möchte, findet hier meine Beiträge für 2013 und 2014.

SEO

In meinem Ausblick auf 2014 hatte ich mich über negativ über den Author Rank geäußert und dieser ist aktuell auch ziemlich tot. Auch an meiner folgenden Aussage aus dem letztem Jahr würde ich aktuell nichts ändern:

Social Media-Gedöns wird bei vielen meiner Projekte wohl kaum eine Rolle spielen. Insgesamt erscheint mir SEO aktuell herrlich unkompliziert zu sein.

Ich habe nicht den Eindruck, dass sich Social Media-Daten für eine Web-Suche eignen. Web-Suche werden im allgemeinen für „bessere“ Informationsquellen als Buzzfeed, Postillion oder ähnliches genutzt.

2014 hat Pinguin- und Panda-Updates gesehen. Davon abgesehen, aber wenig große Neuerungen. Google ist allerdings sehr aggressiv gegen Linknetzwerke vorgegangen. Manchmal aber mehr öffentlich als wirksam. 2015 wird man sich hier wohl auch mit dem Thema „negative SEO“ stärker auseinandersetzen müssen. Wobei Google dieses Thema öffentlich sicherlich meiden wird – es kann Mountain View natürlich nur schlechte PR bringen …

Bisher sieht es für 2015 nach keinen gravierenden Veränderungen aus. Die beständigen Optimierungen und Verbesserungen werden stetig in die Google-Suche einfließen und versuchen sie inkrementell besser zu machen. Nachdem es lange vor allem um Links ging, rückten mit dem Panda-Update sehr schnell Inhalte mehr in den Vordergrund und auch technisches SEO spielt mittlerweile in der Wahrnehmung wieder eine größere Rolle. Könnte vielleicht 2015 auch noch etwas stärker thematisiert werden. Alleine ein Umstieg auf SSL ist alles andere als trivial …

Spannender ist an welcher Stelle Google am Such-Interface Änderungen vornehmen wird und an welcher Stelle man organische Ergebnisse zugunsten eigener Ergebnisse weiter zurückdrängen wird. Mehrmals hieß es in der Vergangenheit Google wolle in Deutschland das Thema Autoversicherung angehen. Ins blaue vermutet, würde ich behaupten, Google verhält sich angesichts der EU-Untersuchung hier aktuell still und wartet das Ergebnis ab, anstatt hier für weiteren Rummel und viel Staub zu sorgen. Das könnte so auch für weitere Bereiche gelten.

Mit seiner Marktmacht ist Google aktuell auch dabei, CSS- und Javascript-Dateien für seine Bots zugänglich zu machen. Ein Rendering inklusive Analyse dürfte wohl ein relevanter Rankingfaktor werden. Ziel dürfte bei unter anderem sein, die mobile-Freundlichkeit einr Seite zu erkennen. Aber auch die Erkennung welche Inhalte „above the fold“ oder zumindest direkt sichtbar sind oder nur über Tabs oder ähnliches erreicht werden können, dürfte an Bedeutung gewinnen.

Keine Facebook-Web-Suche

Nachdem Facebook Bing als Web-Suche rausgekickt hat, gab es kürzlich Hoffnungen man könnte Google Konkurrenz machen. Aber wie bereits gesagt, Social Media-Daten sind nicht der heilige Gral für eine Web-Suche. Insofern sehe ich auch nicht, das Facebook groß in Kürze in das Such-Geschäft einsteigen wird oder könnte. Man hätte dort aber schon spannende Daten um zum Beispiel eine Nachrichten-Suche bzw. Google News-Alternative zu starten. Davon abgesehen ist man aber auch noch weit davon entfernt eine brauchbare und viel genutzte interne Suche zu haben. Das dürfte die wichtigste Baustelle sein.

Auch das kürzliche auftauchen eines Apple-Crawlers sorgte zugleich für Gerüchte. Ist natürlich noch viel größerer Blödsinn. Crawler werden für alles mögliche gebraucht und ich hätte auch Zweifel, dass die Entwicklung einer Suchmaschine zu den Kompetenzen von Apple gehören würde.

Social Media

Zuweilen frage ich mich, inwiefern die Einbindung von Social Media-Buttons nicht reine Platzverschwendung ist. Durch entsprechende Änderungen bei den Facebook Pages wird es auch nicht wirklich attraktiver hier viel zu investieren. Natürlich gibt es Bereiche in denen Social Media unverzichtbar ist. Nachrichtenlastige Seiten haben hier eine wichtige Traffic-Quelle. Im E-Commerce-Bereich wird es schon deutlich schwieriger. Große Marken können hier sicherlich noch dem Aufwand entsprechende Nutzen herausholen.

Google+ ist tot
Abgesehen von Außnahmefällen wie dem Technikbereich ist Google+ tot. Daran wird sich wohl auch nichts mehr ändern. Ich habe zumindest keine Hoffnung mehr. Stecke da auch keine Energie mehr rein. Einstellen wird Google es sicherlich in nächster Zeit nicht. Orkut hat man auch ewig vor sich hinleben lassen. Immerhin hat Google die Menschen massiv in Profile und Google-Accounts getrieben. Dazu hat man sich allerhand einfallen lassen. Google+-Zwang auf YouTube ist ein gutes Beispiel. Für Google hat es sich sicherlich schon gelohnt …

Mobile + Webdesign

Dazu habe ich aktuell mehr Fragen als Antworten. Wir sehen aktuell zahlreiche Gerätegrößen vom 3,5 Zoll bis zum 6 Zoll Smartphone, weiter zum 10 Zoll Tablet und über 27 Zoll Monitore hin zu Riesen-Fernseher. Diese Vielfalt kombiniert mit einer Vielzahl an Auflösungen macht das Leben nicht unbedingt einfacher und Webdesign sowie Usability zu einer der größten Herausforderungen der nächsten Jahre.

Außerhalb des „Profi-Bereiches“ sieht man auch noch zu wenig Ladezeitenoptimierungen. Grade auch im Hinblick auf mobile. Die durchschnittliche Website kommt mittlerweile fast auf 2 MB.

Und um das hier auch wieder festzuhalten. Der Trend zu mobilen Geräten geht in Deutschland weiter. Allerdings zeigt sich bei Tablets ein deutlich zurückhaltenderes Wachstum. Statcounter-Daten für die letzten Jahre bis zum Dezember 2014:

StatCounter comparison DE-monthly-200812-201412

Der Größensprung bei den iPhones dürfte das Thema mobile noch einmal pushen und auch auf Anbieterseite dürfte man sich über mehr Platz auf dem Display freuen.

Evil Google reloaded

An Google gibt es leider viel zu viel zu kritisieren. Die Einvernahmung der Suchergebnisse durch eigene Angebote ist dabei sicherlich das größte Thema. Auch durch die Untersuchung der EU – hoffentlich kommt man hier 2015 zu einem Ergebnis. Egal wie es ausgeht. Aber auch das Google immer mehr zur „Findemaschine“ wird, gefällt mir nicht immer. Das fördert nicht unbedingt die Qualität – aus meiner Sicht eher eine Monokultur.

Interessant ist auch zu sehen wie Google sein eigenes Business sichert und gegen die Konkurrenz abschottet. Unter dem verständlichem Mantel der Sicherheit sorgt man immer wieder für weitreichende Veränderungen. Ein solch großer Schritt war es keine Keyword-Daten mehr mit dem Referer (keyword not provided) herauszugeben. Die Umstellung auf https ist ein nächster Schritt die Konkurrenz von Informationen abzuschneiden, während Datenkrake Google sich immer noch alles relevante einverleiben kann. Das scheint auch 2015 so weiterzugehen. Schon droht man an nicht mit HTTPS geschützte Verbindungen im Chrome-Browser überdeutlich als unsicher zu deklarieren … hier geht es immer darum Werbung besser „targeten“ zu können als die Konkurrenz. Einzig Facebook dürfte man hiermit nicht sonderlich beeindrucken können …

Affiliate

Wird es auch 2015 noch geben. Gewinnt aber nicht wirklich an Relevanz im Marketing-Mix – dürfte hier bezogen auf Marktanteile eher auf der Verliererseite stehen. Persönlich hab ich da aber 2-3 Projekte in Arbeit, bei denen Affiliate wohl mal wieder relevantere Umsätze einfahren könnte.

Affiliate-Marketing wird es wohl in irgendeiner Form immer geben, aber es wird sich wohl mit der Aufsplittung der Aufmerksamkeit auf mehr internetfähige Geräte schwerer tun. Google und Facebook haben es hier mit ihren Werbeangeboten wesentlich einfacher und können ihr Angebot so als extrem werbewirksam darstellen. (Bis hin zum Online-zu-Offline-Tracking) Während es auf der anderen Seite eine große Herausforderung ist, einem Affiliate seine Werbeleistung fair zuzuordnen. Das ist aber nichts neues. Wenn es um Bannerflächen geht, hat Affiliate schon lange keine Relevanz mehr. Selbst Multichannel-Tracking, Customer Journey Tracking, etc haben wohl noch eine übersichtliche Verbreitung.

Im Mobile-Bereich dürften sich Affiliates auch noch die ein oder andere Chance bieten. Sind sie in der Regel doch agiler als andere Unternehmen.

AdBlocker

Ein Thema zu dem ich wohl demnächst mal einen eigenen Beitrag veröffentlichen werde. Im Zusammenhang mit Affiliate aber interessant. AdBlocker sind weiter auf der Gewinnerstraße und für Facebook und Google ein Problem. Hier hat Affiliate seine Vorteile. Oft wird Affiliate in Formen angewendet die von AdBlockern nicht erkannt wird – im Zweifel ein einfacher Textlink.

Steigende Komplexität schadet Einzelkämpfern

WordPress installieren, Themes drauf und mit Inhalten loslegen wir immer schwieriger. Das fängt schon damit an, dass viele Themes von der Stange zwar hübsch sind, in vielen Bereichen aber auch „grottenschlecht“ sind. Zum Teil mit Funktionen überfrachtet die in Plugins gehören – aber für den Verkauf wohl den notwendigen Wow-Faktor bringen. Ladezeitenoptimierung scheint für den Verkauf auch ein kaum relevanter Punkt zu sein. Viel Nacharbeit ist nowendig, die einiges Geld oder Zeit kostet. Letzeres aber auch entsprechendes Wissen voraussetzt.

Das ist natürlich nicht ganz so trostlos. Die Antwort auf die steigende Komplexität sind fertige Systeme. Ohne horrendes Vorwissen kann man sich ein WordPress mit Theme und Plugins schon recht gut „zusammenklicken“. Es muss aber noch einfacher werden. Einen einfachen Blog zu betreiben scheint mir schon wesentlich komplexer zu sein, als einen YouTube-Channel an den Start zu bringen. Und wir sehen ja auch viele YouTube-Einzelkämpfer (und hier auch vermehrt Einzelkämpferinnen) mit mal mehr oder weniger großen Einnahmen.

Meine Ziele für 2015

Besucher dauerhaft halten
Was ein Zalando nicht nur dank seiner Marke gut macht. Man gewinnt wiederkehrende Käufer. Die Basis dafür ist natürlich ein guter Kundenservice. Aber man muss die Kunden auch zur Wiederkehr bringen und sie an sich binden. Das macht Zalando zum Beispiel mit seinem Newsletter recht gut. (Von Amazon.com trudeln bei mir gar E-Mails ein, wenn ich mir nur ein Produkt angeschaut habe. Vorteil Amazon ist natürlich, das man meist dort eingeloggt ist.) Ebenso versucht Zalando regelmässig mit Gutscheinen zum Einkauf zu animieren – das nicht nur per Newsletter sondern auch traditionell per Post. In jedem Fall eines meiner Ziele für das Jahr 2015: Mehr wiederkehrende Besucher aufbauen und Newsletter starten. Irgendwo hier hat auch Social Media bei mir seine Relevanz.

Panda besiegen
Eine meiner Seiten war 2011 betroffen als Panda den globalen Sprung gemacht hat. Die Seite lang seitdem im Winterschlaf. Aktuell arbeite ich daran den Panda von der Seite zu vertreiben. Sollte mir dies gelingen, wird es hier sicherlicher einen ausführlicheren Bericht dazu geben. Hoffen wir also das Beste …

Qualität, Qualität, Qualität
Nicht nur bezüglich der Panda-Seite, aber ganz allgemein an jeder Ecke einer Website immer wichtiger. Im Zweifel gilt dann aber auch: Mehr Qualität auf Kosten von Quantität. Entsprechend verbessere ich ständig inkrementell Inhalte, Technik, Design und Co. Zuweilen ist aber natürlich auch ein größerer Umbruch von Nöten. Soweit sollte man es heute aber möglichst nicht kommen lassen.

In Bezug auf SEO bin ich da mittlerweile sehr rigoros in der Frage, was ich Google indexieren lasse.

Wunschträume

… das Google sich darauf besinnt die nette Suchmaschine von nebenan zu sein.
… eine Alternative zu Google.
… mehr Datenschutz und Transparenz gegenüber den Datenkraken Google + Facebook.
… weniger Neuland und mehr Internetkompetenz bei deutschen Entscheidungsträgern.
… mehr Verantwortungsbewußtsein seitens Google und anderer Internetfirmen.

Allen ein frohes neues Jahr!

Update: Wer die Hoffnung hat, dass ich vor dem Beitrag zum Jahr 2016 noch etwas interessantes schreibe, sei die Facebook-Page zum Folgen empfohlen. Und auch mein Twitter-Account siecht zwar vor sich hin, aber wird automatisch mit den neuen Beiträgen aus diesem Blog versorgt.

Seo Blogparade: Was hat sich für dich geändert?

LogoWird dringend mal wieder Zeit für einen Blogbeitrag, da kommt mir die SEO-Blogparade von Seokratie grade recht, auch wenn ich es mir abgewöhnt habe, von mir als SEO zu denken. Ein SEO ist für mich heute nur noch jemand, der Suchmaschinenoptimierung für Kunden anbietet. Das mache ich nicht und habe ich auch nie gemacht. Heute würde ich mich in erster Linie als „Internetprojekt-Betreiber“ bezeichnen. Aber für eine Teilnahme an der Blogparade dürfte ich grade noch SEO genug sein:

Wie bist Du zu SEO gekommen?
1998 ging meine erste Domain online. Damals noch mit NetObjects Fusion zusammengeklickt. Kurz danach habe ich mir das erste HTML-Buch gekauft und angefangen selber zu basteln. Es folgten CGI-Scripte und etwa 1999/2000 dann PHP-Scripte und die ersten eigenen simplen PHP-Programmierungen. Hier und da waren auch schon Suchmaschinenoptimierung und Affiliate ein Thema. Dabei ist aber nichts wirklich nennenswertes herausgekommen. 2004 war ich für ein Praxissemester ein paar Monate in Hameln. Eine meiner Aufgaben war es mir das Thema SEO näher anzuschauen. Dabei bin ich im Abakus-Forum gelandet und habe die Nähe zu Hannover genutzt und die erste Abakus Pubcon besucht. Meinem Arbeitsgeber konnte ich in der kurzen Zeit beim Thema SEO nicht wirklich weiterhelfen. Musste mich auch selber erst einmal einarbeiten, aber ich hab den anschließenden Sommer genutzt und kurzerhand ein Gewerbe angemeldet.

Welches war Dein erstes Webprojekt?
Mein erstes Projekt, dass ein paar nennenswerte Euronen verdient hat, beschäftigte sich mit Autovermietungen. Das ist kein Riesending geworden, aber hat mit 20 Euro am Tag aufgezeigt, dass es sich lohnt am Ball zu bleiben.

Was hat sich für Dich seit dem Beginn von SEO geändert?
Mitarbeiter sucht man bei mir immer noch vergeblich. Vieles kann man selber machen, manches findet sich im Web und verkürzt zumindest den Weg zum Endprodukt und noch viel mehr kann man outsourcen. Über die Jahre sind die Möglichkeiten hier deutlich größer geworden und es ist heute ein leichtes Inhalte, Design oder Programmierungen in Auftrag zu geben. Da hat sich über die letzten 10 Jahre wirklich vieles erleichtert. Einfach mal schnell WordPress zu installieren, ein Theme drauf zu schmeißen, Plugins zu installieren, Inhalte schreiben zu lassen und ein Paket Bilder zu kaufen lässt sich heute problemlos an einem Arbeitstag erledigen.

Der spannendere Teil ist dabei natürlich auch heute noch SEO. Links sind zwar immer noch wichtig, aber dahinter hat sich wirklich wahnsinnig viel verändert und der Qualität der Suchergebnisse hat dies sicherlich gut getan. Da Google viel dafür getan hat, dass nur „gute Links“ zählen ist dabei nur ein kleiner Baustein. Durch das quantitativ viel größere Angebot, kann Google heute auch deutlich wählerischer sein. Als SEO muss man sich hingegen mit sehr viel Konkurrenz herumschlagen. Auf der anderen Seite ist der Kuchen aber auch gewachsen …

Wie erklärst Du Unbeteiligten, die sich nicht im Internet auskennen, was Du genau machst?
Wenn möglich gar nicht. Wenn es sein muss dann irgendetwas mit Internetprojekten und Internetmarketing … ach lasst mich doch in Ruhe …

Welche Tools nutzt Du hauptsächlich?
Auf SEO beschränkt betrachtet wären das Sistrix, Ahrefs, Google Webmaster Tools und der Google Keyword Planner. Wichtig in meiner täglichen Arbeit sind aber auch Google Docs, Evernote und Google Analytics. Alle bieten nicht nur die von mir gewünschten Features, sondern packen dass auch in eine simple und angenehm zu nutzende Oberfläche. Für Onpage-SEO-Tools habe ich keinen großen Bedarf. Ich kenne meine Projekte in der Regel gut genug, diese erreichen heutzutage auch keine unübersichtliche Anzahl an Unterseiten. Ein wichtiges Tool ist für mich außerdem InfiniteWP geworden um meine vielen WordPress-Installationen auf einem aktuellem Stand zu halten. Hinzu kommt dann noch eine Reihe von Eigenentwicklungen.

Wie sieht Deine Arbeitswoche aus? Wie viel arbeitest Du?
7 Tage die Woche – aber dann unterschiedlich intensiv. Am Wochenende ist es meist weniger intensiv, schon alleine um das ein oder andere Fussballspiel zu verfolgen. Wenn ich ein spannendes Buch in die Hand bekomme, lasse ich die Arbeit auch schonmal für zwei Tage fast stillstehen und lese erst einmal das Buch zu Ende. So langsam scheint das Wetter auch wieder golffreundlicher zu werden. Da wird es mich dann wohl wieder bis zu fünfmal die Woche auf den Golfplatz verschlagen. Das wird aber nicht jedes mal eine 18 Loch-Runde, sondern auch einfach mal eine Stunde Bälle über die Driving Range prügeln. Einen Wecker habe ich nicht, in den Arbeitstag starte ich kurz nach dem Aufwachen. Aktuell ist das etwa 10 Uhr, aber das ändert sich alle paar Monate und schwankt zwischen 9 und 12 Uhr. Dafür wird es dann auch schonmal nach Mitternacht.

Meine Arbeitszeit verbringen ich zu 99 Prozent am Schreibtisch vor meinen beiden Bildschirmen plus Laptop.

Was gefällt Dir an SEO am meisten?
Das ich kein SEO bin, mich aber trotzdem so nennen kann. 😉 SEO und das ganze Internet-Business stellt einen regelmässig vor neue Herausforderung und bringt beständige Veränderungen. In der Regel handelt es sich dabei um positive Verbesserungen, wie zum Beispiel technische Neuerungen. Meine ersten eigenen Webdesign-Versuche waren noch mit Frames, es folgten Tabellenkonstrukte. Die Möglichkeiten von CSS3, Javascript, Ajax und Co sind heute einfach traumhaft.

Was magst Du nicht an SEO?
Die Dominanz von Google als beherrschendes Suchmaschinenunternehmen. Etwas mehr relevante Alternativen wären ein Traum. Genauso wenig gefällt es mir, dass andere Bereiche von Riesen wie Facebook, Amazon oder Ebay dominiert werden.

Wie sieht SEO in fünf Jahren aus?
Wir werden noch immer Suchergebnisse haben und es wird noch immer einen Wettstreit darum geben an erster Stelle zu stehen. Klassischer Webspam wird immer weiter aussterben. Man sieht ihn schon heute kaum noch. Aber wenn sich 20 Banken, 5 Kreditvergleiche, 10 Informationsportale, etc. um die Kredit-Suchergebnisse balgen, bleibt für SEOs immer noch genug Spielraum ihrer Arbeit nachzugehen. Am Ende gibt es immer noch nur einen Platz 1. Auch wenn Google dies auch immer stärker aufbricht. Man muss Besuchern und Google einfach nur gleichermaßen etwas bieten.

Darüberhinaus ist es schwer Prognosen zu machen. An der Vormachtstellung von Google wird sich wohl nichts ändern. An einen Umschwung von Links auf Social glaube ich nicht. Es gibt einfach zuviele langweilige Themen und Google wird es am Ende qualitativ nicht weiterbringen, wenn jeder nur noch mit lustigen Katzenbildern auf der Jagd nach Erwähnungen auf sozialen Netzwerken geht. Wirklich Sinn machen könnten Social Mentions allerdings bei aktuell brandheißen Themen.

Vielleicht schafft Google es, dass man bessere Alternativen für Links findet und diesen ein wenig an Bedeutung nimmt. Die aktuellen Bemühungen des Google-Webspam-Teams im Kampf gegen Linknetzwerke zeigen aber, dass man hier aktuell nicht vor einem Durchbruch stehen zu scheint. Auch nach Pinguin gibt es noch mehr als genug fragwürdige Linkprofile. Hier wird Google auch in Zukunft die Schrauben weiter anziehen. Meine Hoffnungen, Erwartungen und Befürchtungen liegen darauf, das Google die Inhalte selber immer besser verstehen und interpretieren wird können.

Weitere Teilnehmer der Blogparade:
Bett und ein Buch warten auf mich. Wird morgen nachgetragen. Gute Nacht!

Update: Die ersten Teilnehmer:

Update 2: Und noch mehr Teilnehmer:

13 interessante WordPress-Plugins zum Webmaster Friday

Wordpress LogoIm Versuch 2014 wieder etwas öfters zu schreiben, kommt mir der aktuelle Webmaster Friday ganz recht. Gelegentlich finden sich dort Themen zu denen ich auch etwas beizutragen habe. WordPress-Plugins sind da sicherlich eines der einfacheren und schneller abgehandelteren Themen.

Ich setze fast ausschließlich auf WordPress. Das allerdings in zwei entscheidend unterschiedlichen Szenarien. In Szenario 1 als Blog-System und in Szenrario 2 als CMS-System – das kann man natürlich auch noch miteinander vermischen. Entsprechend unterschiedlich fallen auch die Plugin-Erfordernisse aus. Die interessanteren von mir verwendeten Plugins:

  • Akismet – Spam ist noch immer das größte Ärgernis für Blogbetreiber. Akismet filtert viel davon recht zuverlässig aus. Nur beim manuellem Spam tut man sich natürlich schwer.
  • Subscribe To Comments
  • Disqus Comment System – Die Lösung für meine Spam-Probleme. Scheint auch den manuellen Spammern die Lust zu vertreiben. Akismet und Subscribe to Comments sind damit natürlich obsolet. Installation auf internetmarketing-news.de steht schon lange auf meiner todo-Liste …
  • WordPress SEO – Dürfte den meisten geläufig sein. Ich benutze es vor allem für Google+ Autorintegration, Facebook\Google+-Daten, XML-Sitemaps und die Möglichkeit ausgewählte Seiten und Kategorien auf „follow,index“ zu stellen.
  • Google Analytics Dashboard – Integriert Google Analytics-Daten ins WordPress Backend. Auf meiner todo-Liste findet sich passend dazu auch folgendes Plugin: Google Analytics Top Content Widget. Bisher aber noch nicht getestet.
  • Infinite WP – Wer viele WordPress-Installationen aktuell halten muss, wird InfiniteWP lieben. Ich hatte hierzu im Dezember 2012 schon etwas geschrieben.
  • WP Super Cache – Ladezeitenoptimierung.
  • WordPress Database Backup
  • AJAX Thumbnail Rebuild – Wer intensiv an einer Seite rumbastelt, wird irgendwann auch Thumbnail-Größen ändern oder neue Größen hinzufügen wollen. In diesem Fall müssen die Thumbnails für vorhandende Bilder natürlich neu erstellt werden.
  • WP Lightbox 2 – Links auf Bilddateien in einem Overlay anzeigen.
  • Microkid’s Related Posts – Für den Benutzer sind die automatisch generierten ähnlichen Beiträge oft leider wenig hilfreich. Wenn WordPress eher als CMS für eine kleine Seite mit maximal 100 Unterseiten eingesetzt wird, dürfte es Sinn machen, die ähnlichen Beiträge per Hand herauszusuchen. Teste ich aber erst seit einigen Tagen auf einer neuen Seite. Ergebnisse sind also noch abzuwarten.
  • Subscribers Text Counter – Anzahl der „Twitter, Facebook, Youtube“-Follower ausgeben.
  • Jetpack – Birgt ein ganzes Paket an Funktionen. Ich nutze hier aktuell die Besucher-Statistiken und die Möglichkeit neue Beiträge auf Facebook zu publizieren.

Auf jedem meiner Projekte kommt hiervon immer nur eine kleine Auswahl zum Einsatz. Im Zweifel verzichte ich eher auf ein Plugin und bleibe bei einem schlankem System. Hinzu kommen ohnehin auch noch einige selber entwickelte Plugins. Hiervon ist aktuell aber keines veröffentlicht.

2014 – Trends, Thesen, Ideen zu SEO, Affiliate, Social, ….

Wieder geht es in ein neues Jahr. Damit wird es wieder Zeit für einen Blick in die Glaskugel. Wenn ich auf meine Voraussicht für 2013 zurückschaue, bin ich mit meinem Geschreibsel von damals eigentlich immer noch ganz glücklich. Meine Gedanken zum vor uns liegendem 2014:

SEO
Extrem gute Inhalte plus qualitativ hochwertige Links. Das ist ganz kurz gesagt meine SEO-Planung für meine 2014er-Projekte. Andere Faktoren wie zum Beispiel responsive Design sollten mittlerweile eine Selbstverständlichkeit sein. Ebenso eine auf den Nutzer ausgerichtete Seite. Social Media-Gedöns wird bei vielen meiner Projekte wohl kaum eine Rolle spielen. Insgesamt erscheint mir SEO aktuell herrlich unkompliziert zu sein.

Nach Panda und Pinguin geht es 2014 vielleicht auch wieder in etwas weniger spektakuläre SEO-Zeiten. Dinge wie den AuthorRank sehe ich auch heute noch ähnlich wie vor 12 Monaten:

In welcher Form kann der AuthorRank denn überhaupt eingesetzt werden? Die Qualität von Artikeln anhand des Autors zu bewerten erscheint mir recht schwierig. Ganz einfach weil auch langfristig auf den meisten Seiten kein Autorenprofil eingebunden sein wird. Das macht auch nur bei redaktionellen Artikeln wirklich Sinn.

Google-Expansion
Wer als SEO in neue Themenfelder vordringen möchte, muss sich schon länger fragen, ob hier größere direkte Konkurrenz durch Google droht. Google versucht immer mehr Geld aus seinen bestehenden Produkten herauszuquetschen. Zuletzt waren die Google Product Listing Ads ein solch eindrucksvolles Beispiel, wo aus einem kostenlosem ein kostenpflichtiges Produkt wird und Google noch stärker in Konkurrenz zu den Preisvergleichen ging. (Die größtenteils zwischenzeitlich auch in den Suchergebnissen ordentlich Federn lassen mussten. Panda sei Dank …) Die Berichte der letzten Monate lassen für 2014 zumindest einen Einstieg in den Vergleich von Autoversicherungen erwarten. Grundsätzlich sind für Google hier alle Bereiche mit entsprechend hohem Werbevolumen von Interesse. Das trifft erst einmal sicherlich vor allem Versicherungs- und Finanzprodukte. Vorstellbar sind dann auch Strom-, Gasvergleiche sowie der Mobilfunkbereich.

Als Innovationsführer wird Google hier wohl nicht auftreten, sondern den bestehenden Vergleichsdiensten einfach nur das Geschäft abknöpfen. Hier geht einerseits darum die Nutzer noch mehr an Google zu binden und mittelfristig für mehr Suchvolumen zu sorgen. Für den Anfang ist aber vor allem relevant, dass man einen Mitverdiener (den Vergleicher\Affiliate) ausschalten kann und das Geld dann natürlich für sich vereinnahmen möchte.

Dabei droht natürlich auch immer die Gefahr das Google seine Marktstellung ausnutzt. Es natürlich eindeutig auch schon getan hat. Dazu muss man nur einen Blick auf die Google-Eigenprodukte in den Suchergebnissen werfen. Das kann ich nicht grundsätzlich als verwerflich ansehen, denn oft geht es darum die eigene Suche besser zu machen und direkt Antworten zu geben. Fraglich ist aber schon, ob Google hier nicht teilweise schon etwas zu weit geht. Einzig die EU könnte Google hier etwas einbremsen. Als Trend wird das aber schwer aufzuhalten sein, wenn es darum geht dem Nutzer Fragen direkt zu beantworten. Man wird Google schlecht dazu zwingen können, eine minderwertige Suche anzubieten.

Social Media-Gedöns
Facebook, Google+, Twitter und Co. sind sicherlich für eine Reihe von Produkten, Marken oder auch Blogs von großer Bedeutung. Für den Typus-Seite den ich derzeit plane, dürfte das aber eher verschenkte Aufmerksamkeit sein. Auch für SEO ist die Relevanz wohl eher überschaubar. Es gibt einfach viele Themen, bei denen am Ende auch Google Schwierigkeiten haben wird qualitativ und quantitativ brauchbare Signale zu erhalten. Aus der Sicht einer Suchmaschine dürften Social Signals vor allem für die Bewertung von aktuellen Nachrichten interessant sein. Wer Social Media betreibt um nah an seinen Kunden\Besucher zu sein um von diesen zu lernen oder Informationen und Hilfestellungen (wirklicher Mehrwert!) zu bieten macht alles richtig. Wer es nur für SEO macht, lässt es besser bleiben.

Nebenbei bemerkt: Als SEO neigt man dazu Google+ vor allem eine Relevanz für die Neusortierung der Suchergebnisse zu geben. Sehr viel wertvoller dürften die von den Nutzern hinterlegten Daten aber für die Werbeflächenvermarktung sein. Und wiederum eine andere Frage ist, wie und wo Google+ noch in die Suchergebnisse gedrückt wird.

Local SEO
Nicht ein Thema das mich per se jetzt besonders beschäftigt. Von jeglichen Versuchen mit Regional-Keywords habe ich mich schon 2006 verabschiedet. In diesem Markt wird man immer Probleme mit Google haben. Für das SEO-Kundengeschäft ist das Thema ein wenig interessanter. Kaum jemand bedient die lokalen Geschäfte mit anständigem SEO. Das Problem ist natürlich auch, dass man es hier mit einem vergleichsweise kleinem Budget zu tun hat. Und selbst kümmern sich ebenso wenige der Geschäftsinhaber um dieses Thema. So wird in den Suchergebnissen die Google+-Seite doch relativ prominent verlinkt. Nur sehr wenige haben diese aber optisch und inhaltlich gut aufbereitet – geschweige denn mal einen Kunden zu überhaupt einer Bewertung bewegt.

Affiliate
Der Affiliate-Markt kommt derzeit nicht wirklich vom Fleck. Dass die Umsatzzuwächse sich in Grenzen halten, ist schon länger offensichtlich. Markus Kellermann hat dazu kürzlich einen ausführlichen und interessanten Artikel veröffentlicht.

Die von mir erwartete größere Bewegung im Affiliatemarkt ist 2013 bestenfalls im negativem Sinne aufgetreten. Mir sind die Affiliate-Netzwerke zu unkreativ. Affilinet hackt nun seit einer Weile mit seinen „Comparison Tables“ herum. Lange Zeit ein ziemlich enttäuschendes Produkt. Es musste wohl erst ein Tariffuxx an den Start gehen, damit man Copycat spielen kann.

Google – der Tracking-Gigant
Google boxt Google+ derzeit gnadenlos durch und zwingt so zum Beispiel seine YouTube-Nutzer in Google+. Auch wenn ich selber durchaus ein Fan von Google+ bin, kommt man nicht darum herum, dass dort im Vergleich zu den Netzwerkkonkurrenten deutlich weniger Leben ist. Aus Googlesicht zwingt man die Nutzer aber immerhin in die ständige Nutzung von Accounts hinein. Das dürfte die Verfolgung von Personen insbesondere auch über die Grenzen von Geräten hinweg wesentlich vereinfachen. So ist zum Beispiel auch jeder Android-Nutzer bereits mit einem Google-Account ausgestattet.

Das Tracking über Gerätegrenzen hinweg ist für Google sicherlich ein elementar wichtiges Thema, wenn man mobile Werbung erfolgreich verkaufen möchte. Kann man so doch darauf verweisen, dass der spätere Desktop-Käufer zuvor bereits über eine AdWords-Anzeige auf seinem Smartphone zu diesem Onlineshop gelangt war. Im Vergleich zu allen Konkurrenten im Tracking-Umfeld hat Google hier sicherlich einen meilenweiten Vorteil. Man hat einen eigenen Browser, AdSense und Analytivs-Codes auf vielen Webseiten, eine steigende Anzahl eingeloggter Nutzer und sogar zwei Betriebssysteme. Mit den Tracking-Möglichkeiten von Google dürfte auf absehbare Zeit niemand mithalten können. Wer einen Blick in die Einstellungen eines Android-Gerätes mit der neuesten Android-Version KitKat wirft, findet dort bereits den Punkt Anzeigen mit einer AdVertising ID.

Google AD ID

Man darf gespannt sein wie gut die Konkurrenz das geräteübergreifende Tracking lösen wird. Ich erwarte Google hier zwar führend, aber zweifelohne wird es noch genügend Raum für andere Ansätze geben. Hieran wird auch an einigen Stellen gearbeitet. Wie hier am Ende das Thema Privatsphäre reinspielt bleibt abzuwarten. Nicht zu vergessen ist außerdem „cookieless Tracking“.

Mobile
Der Anteil der mobilen Suchen hat in Deutschland laut Statcounter innerhalb eines Jahres einen Sprung von 6,19 auf 10,9 Prozent gemacht. Zwischenzeitlich hat man dankenswerterweise damit begonnen die Nutzung von Tablets als eigene Kategorie zu bewerten. Hier ging der Anteil von 2,79 auf 4,96 Prozent hoch.

StatCounter mobile Tablet Desktop

Bedeutet alles im Grundegenommen nicht viel anderes als vor 12 Monaten. Man muss sich auf die vielen unterschiedlichen Geräte, ihre Bildschirmgrößen und mannigfaltigen Auflösungen einstellen. Hinzu kommt natürlich auch die Monetarisierung. Werbemittel müssen in vielen unterschiedlichen Anzeigearten eine gute Figur machen. Hier hat Google kürzlich endlich erste Schritte unternommen und bietet Adsense-Anzeigen für das „responsive Web“ an. Monetarisierung von „mobile“ ist sicherlich eines der wichtigeren Themen in 2014.

Völlig an mir vorbei gegangen war die folgende Google-Ankündigung: Indexierung von Apps wie bei Websites. Vor einem Jahr hatte ich über die „Google-Konkurrenz“ durch Apps geschrieben. Dies könnte eine kleine Antwort auf entsprechende Google-Sorgen sein: „Wenn du schon eine App nutzen möchtest, dann gehe zumindest über unsere Suche … vielleicht klickst du ja doch auf eine Werbeanzeige.“

Langfristigere Trends
Google Now – Hier und da bastelt Google auch international an den Funktionen. Auch ein sehr langfristig angelegtes Google-Projekt, dass uns bisher nur einen kleinen ersten Einblick gewährt hat.
Wearable Computing – Google Glass, iWatch, Fitbit etc. wird auch 2014 sicherlich ein Trend bleiben. Wer nicht grade mit einer App dabei sein möchte, kann das Thema wohl aktuell noch beruhigt als Beobachter begleiten.
Chrome OS – Zumindest in den USA entwickeln sich Chromebooks zum Hit. Insbesondere als extrem billige Laptops.
iBeacon – Besucher eines Ladengeschäftes ein Angebot direkt auf das Handy schicken? Keine Zukunftsmusik mehr, sondern wird grade Realität.

Weitere Interessante Ausblicke auf 2014
Eric Kubitz: (Fast) alles bleibt neu: SEO im nächsten Jahr
T3N: Mega-Trends 2014: 13 Experten und ihre Prognosen fürs kommende Jahr
Ranksider: 68 Experten über die Online Marketing Trends 2014
powered by search: Where Do You See Local Search in 2014? 26 Experts Weigh In
SEOWizz: What Is SEO Going To Bring Us in 2014? (Ein paar interessante Gedanken zu Linkentfernung versus Disavow Tool.)

Rückblickend auf 2013 ist es mir leider nicht gelungen hier wieder öfters zu schreiben. Vielleicht ein guter Vorsatz für 2014. Allen Lesern an dieser Stelle ein frohes Jahr 2014!

SEOphonist – Der SEOcontest zum OMClub 2013

Wie der OMClub mittlerweile eine schöne DMEXCO-Tradition geworden ist – gehört zum OMclub natürlich mittlerweile traditionell auch der SEO Contest. In diesem Jahr darf um die Rankings beim Begriff „SEOphonist“ gerungen werden. Auch diesmal darf sich der Gewinner wieder über ein iPhone freuen. Das wird Apple wohl freundlicherweise morgen ankündigen …

Eine Verfolgung der Top10 eines solchen Wettbewerbes hat sicherlich immer seine interessanten Seiten. Dabei sieht man verschiedene Ansätze um zu gewinnen. Dynapso versucht sich zum Beispiel mit einer übersichtlichen Darstellung der Platzierungen unverzichtbar bei Verlinkungen zu machen. Auch diesmal spielen wieder Keyworddomains in den Top10 mit. Totgesagte leben bekanntlich länger … und gehen mit Rastafari-Hilfe auf Ranking-Fang.

Karl mischt ebenfalls wieder mit. Er schreibt wir sollen das Termgewichtungs-Tool in Ruhe lassen – sicher nur ein Ablenkungsmanöver. Schließlich nennt er auch einige häufige Terme auf gut positionierten Websites:
Der Randolf – dem Jorberg sein Sohn – veranstaltet auch 2013 wieder den OMclub und passend dazu einen Seo-Contest. Diesmal werden wir alle zum Seophonisten und versuchen zu SEOphonist zu ranken. Sparhandy haut für den Sieger wieder ein iPhone raus. Ich glaube ich werde blördsch!